Bescheidener Rückblick

auf all die von mir ergriffenen Initiativen, im Rahmen meiner  Funktion als Präsident der

AAT (Garten- und Teichfreunde Luxemburgs).

Am 28.April 2008 feierte ich, nach 36 Jahren Einsatz,

meinen Abschied bei

NATURA und AAT.

 

Ein erläuterndes Wort zur Einleitung.

 

Mein erster Kontakt mit der Natur erfolgte in sonntäglichen Spaziergängen bei denen mein Vater uns auf die Schönheiten in der Natur aufmerksam machte. Beliebte Spielkollegen waren unsere Katze Micky und die Kaninchen im Stall. Hinzu kamen die Ameisen in unserem Garten, die ich auf dem Bauch liegend ständig beobachtete, sowie ein Dutzend Elritzen in einer größeren Zinkwanne, welche ich mit Regenwürmern, Mückenmaden und Ameisenpuppen fütterte.  Mit 7 Jahren war ich bereits bei den Wölflingen in Rodingen eingeschrieben und erlebte meinen ersten Ausflug ins ehemalige Pfadfinderlager in Limpach. Dann kam der Krieg (siehe dazu meine Memoiren). Nachdem mein Vater aus der Dienstdeportation aus Polen zurück gekommen war, wurde er zuerst ins Ösling versetzt (was einer zweiten Deportation gleichkam) um dann nach Differdingen mit Wohnung in Oberkorn zu landen, wo ich mich gleich bei der Pfadfindertruppe St. Etienne einschrieb. Dort übernahm ich alsbald eine Führungsrolle in der Patrouille und später in der Sektion. Ich war bereits mit zunehmendem Alter über den Scoutmaster bis zum Sektionsmaster avanciert, als eine weitere Umstellung in meinem Leben mich zwang das Pfadfindertum zu verlassen, was eine schmerzhafte Zäsur war. Das Leben in der Gruppe, die tollen gemeinsamen Erlebnisse beim  Zeltlager, die Beteiligung am öffentlichen Geschehen im Dorf Oberkorn, durch Lagerfeuer, Theateraufführungen und vielem anderem mehr, hatte ich bereits eine enorme Erfahrung inmitten des gesellschaftlichen Lebens gesammelt. Mein Blick auf die Werte des Lebens war absolut und außergewöhnlich geschärft worden, was mir erlaubte selbstkritisch und erfolgreich alle eigenen Initiativen im vornhinein zu beurteilen.

 

Ohne an dieser Stelle in Details eingehen zu wollen, muss ich sagen, dass mein Leben und meine Lebensansichten durch meine Aktivitäten bei den Pfadfindern grundlegend geprägt wurden. Das Pfadfindertum war und ist sicherlich noch immer eine der besten privaten Lebensschulen die man besuchen und weiter empfehlen kann. Ganz besonders aber prägte sich in dieser Gesellschaft mein Charakter, mein Verantwortungsgefühl, mein Organisationstalent, meine Einstellung den nicht ausbleibenden Rückschlägen gegenüber. Ich fühlte mich fähig mein Leben einer idealen Gesinnung und höheren Aufgaben zu unterstellen. Ich kann mich als Vater von 3 Kindern (2 Mädchen und 1 Junge) glücklich preisen, diesen eine flexible und vielseitig begeisternde Erziehung zukommen gelassen zu haben, so dass ich heute im hohen Alter zufrieden auf deren Entwicklung im eigenen Leben zurückschauen kann. Besonders möchte ich hervorheben, dass ich mich niemals mit meinen Kindern überworfen habe und heute deren liebenswerte Zuneigung mit großer Zufriedenheit vollauf genieße. 

 

 

Gründung der Vereinigung AAT, (Amis des Aquario- et Terrariophiles) weil ich bereits früh einen fahrbaren Untersatz besaß, der mir erlaubte bei meiner ersten Begegnung mit den hierzulande tätigen Naturschützern fest zu stellen, dass national gesehen, insgesamt das Leben im Feuchtbiotop, sehr schwach vom Naturschutz abgedeckt war. Das betraf besonders die Amphibien, die Wasserpflanzen, sowie die unverzeihliche Vernachlässigung der Biotopvernetzung. Der ehemals leichte Wechsel von einem Feuchtgebiet zu einem anderen wurde nahezu komplett unterbunden, was sich katastrophal auf eine ideale Vermehrungsmöglichkeit auswirkte. Das sichere Sterben der Bewohner unserer Feuchtbiotope hätte durch fehlenden Genenaustausch seinen Lauf genommen, denn durch Trockenlegung waren bis dato 70 % aller Feuchtgebiete in Luxemburg bereits verschwunden. Sie fehlten im natürlichen Haushalt der Mikrofauna, der Vogelwelt sowie auch der Fauna und Flora insgesamt als Bade- und Trink und Reproduktionsmöglichkeiten. Die verantwortlichen Personen dieses, durch mangelnde Kenntnis, ausgelösten Frevels an der einheimischen Natur, wurden nie an den Pranger gestellt. Im Gegensatz dazu versuchte man unsere (AAT - im Laufe der Aktivitäten verdeutscht zu AAT - Garten- und Teichfreunde Luxemburgs) allgemein hoch geschätzte Aktivitäten zu stören, sogar von offizieller Seite her zu unterbinden.

 

 Durch persönliche und  unterschiedliche Führungsansprüche ging bereits bei der Gründung einer dringend notwendig gewordenen Naturschutz Dachorganisation der Spaltpilz um. Während NATURA alle bisher aktive Gesellschaften, die sich dem Naturschutz gewidmet hatten unter seine Fittische nahm, entschloss sich der "MECO" (Mouvement Ecologique) zum Alleingang.

 

 Eine geharnischte Replik meinerseits (im HF - Heckefräsch  - veröffentlicht) auf einen allein an die AAT adressierten Störversuch, blieb dem Urheber eines amtlichen Mahnbriefes (und seiner Familie??) wohl als ungewohnt gepfefferte Klöße in der Kehle stecken. Sogar entfernte man die wohlverdiente Naturaplakette am eigenen Hauseingang und zeigte der NATURA und unserer Vereinigung die kalte Schulter.  Man wollte nichts mehr mit den Idealisten zu tun haben. Zu dem eher trügerisch-offenen Bekenntnis zum realen Naturschutz, offenbarte sich gleichzeitig ein hochnäsiger Wurm. Ich habe lange daran gezweifelt ob der uns von öffentlicher Seite zugegangene Brief, wirklich aus einer reellen und motivierten Beanstandung heraus geschrieben worden war. Der Verdacht dass die AAT (durch den landesweiten Erfolg) möglicherweise eine "Gefahr" für eine bestimmte Gesellschaft werden könnte, wurde im Laufe unserer weiteren Aktivitäten immer mehr bestätigt. Wer meine Memoiren weiter liest wird sich bei manchen unerwarteten Ereignissen an die hiesige Passage im Text erinnern können. Ich bin heute überzeugt, dass der Mahnbrief an die AAT durch eine, wie es sich herausstellte, nicht endende Intrige zustande kam. (Vollständige Texte im Heckefräsch 1995). So kann man sich erklären warum meine Zuneigung und Kontakte zu bestimmten Strömungen hierzulande auf niedrigstem Niveau blieb. Als aufstrebende Außenseiter ließ man uns im Stich. Nur wenn es in gleichgesinnten Vereinigungen an Hilfskräften ermangelte, dann bat man uns um Hilfe. Eine ideale Zusammenarbeit, die mir persönlich immer vorschwebte, schien unmöglich. Das ärgerte mich am meisten, wenn wir eine Konferenz oder einen lehrreichen Vortrag im Haus vun der Natur abhielten, waren äußerst selten Vertreter anderer Vereinigungen zu Gast. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl wurde vermisst.

 

Erster Wanderzaun für Amphibienschutz in unserem Land mit Hilfe der Familienmitglieder errichtet. Auch diese Initiative ließ eine gewisse Anerkennung vermissen. Von Seiten der etablierten Gesellschaften gab es nur zögerliche Angebote sich bei den hauptsächlich während ungemütlicher Witterung ablaufenden  Aktivitäten im Freien zu beteiligen. Die von unserem Museum eingeleiteten Koordinierungsversuche waren wie kurze Strohfeuer und  scheiterten  durchwegs am Willen der Zusammenarbeit mit den Initiatoren. Die meisten Mitarbeiter rekrutierten wir über die Tagespresse. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich als Mitarbeiter unseres Naturkundlichen Museums anerkannt und eingetragen.

 

Lokale Gruppen fanden zusammen, die meistens aber nicht an eine Naturschutzgesellschaft gebunden waren. Dieser in den ersten Jahren immer hartnäckig erneuerte Anstoß an verschiedenen Straßenabschnitten, brachte jedoch die Aktion zum Selbstläufer und endete mit wahrscheinlich mehr als 50, von der Straßenbauverwaltung  fest installierten Wanderanlagen, im ganzen Land. Der letzte fest installierte Schutzzaun wurde beim "Haus vun der Natur" errichtet, nachdem dort unter gefährlichen Umständen 2 Jahre lang ein Behelfszaun errichtet worden war und zwar ganz besonders auf Drängen von Mady Molitor.  Der dauerhafte Schutz aller Amphibienwanderungen war damit landesweit nahezu vollständig abgedeckt. Ein brillanter Erfolg!

 

Erster, von freiwilligen Helfern kostenlos veranstalteter, Baumpflegeschnitt    an über 100 Kopfweiden am Arsdorfer Hof. Der holländische Pächter des Hofes und der dazugehörenden Liegenschaften, hatte sich nach einem äußerst verheerenden Winter geäußert, dass er allein die durch Schneebruch stark beschädigten Weiden            niemals mit eigenen Mitteln artgerecht pflegen könnte, sodass das Schicksal der Weiden besiegelt schien. Die Zeit drängte uns also zum schnellen Handeln. Alles Handwerksgeschirr, nebst Motor- und anderen Sägen, sowie Stiefeln, Leitern und Handschuhen wurde uns großzügigerweise von der damaligen DAC (Division Antikrise) zur Verfügung gestellt. Es diente uns in den darauffolgenden Jahren bei unseren Aktivitäten in freier Natur.

           

Dieser Anstoß wurde in den nachfolgenden Jahren zuerst zögerlich von privater Seite weitergeführt, bis Gärtner, SICONA und andere mit entsprechendem schweren Material diese Erwerbsquelle entdeckten. Heute schreddert nahezu jede Gemeinde ihre eigenen Hecken zwecks Recycling, am Wegesrand. Auch hier hatte sich der Wandel         zum Umdenken durchgesetzt. Baum- Hecken- und Landschaftspflege wurden zu Selbstläufern.        

 

Der Eigentümer dieser nun gepflegten Weiden belohnte unsere Arbeit mit einer nicht einmal unserer Mitgliedskarte entsprechenden Summe. Ganz offen gesagt, manche Großgrundbesitzer müssen doch irgendwie an einer rätselhaften Armutskrankheit leiden, so schien es mir damals. Leider musste ich im Laufe meines Lebens feststellen, dass Reichtum auch durch Vermeiden von Geldausgeben erworben werden kann. Dieses Almosen allerdings war keinesfalls geeignet das Volontariat zu stimulieren. Doch ließen wir uns nicht auf diesem Standort von unserer vorbildlichen Baumpflege abhalten. In den darauffolgenden Jahren boten Naturschützer aus Monnerich ihre wertvolle Hilfe an. Man muss sich vorstellen, dass damals intern lange über die Verantwortung nachgedacht wurde, die keinesfalls von einer Versicherung abgedeckt war. Die Organisatoren handelten auf eigene Verantwortung. Trotz des hohen Gefahrenpotenzials,  geschah niemandem ein Leid und so kann die riskante Initiative als großer Erfolge gebucht werden. Den Pfadfindern aus Beles und Metzerlach sei hier ganz besonders ein hohes Lob ausgesprochen für ihren selbstlosen Einsatz.               

           

Nachzucht von Bitterlingen.

Bereits bei einer ersten Naturwanderung entlang der Merelerbach wurden wir aufmerksam gemacht, dass in unsern Gewässern ein Kleinfisch, der Bitterling sich in   freier Natur auf eine ganz spezielle Art und Weise reproduziert. Er legt seine Eier in eine lebende Muschel. Das Interesse wuchs   und der Bitterling schien ein interessantes Schauobjekt zu sein bei Ausstellungen, in Gartenteichen, sowie in Schauaquarien. 

                       

In einem eigens eingerichteten Kaltwasseraquarium, welches ich zuhause sofort auf meinem Bürofenster einrichtete wollte ich den Beweis erbringen, dass es leicht sei den Bitterling zu reproduzieren. Ich muss gestehen, dass ich überrascht war wie schnell die             Bitterlinge sich mit der Muschel einigten und wie schnell es zu dieser hoch interessanten Eiablage kam. Ich konnte das Geschehen ablichten und meine Beobachtungen dauernd über verschiedene Medien verbreiten.

 

Das Bitterlings Männchen gewöhnt die Muschel durch ständiges Betupfen, damit            die Muschel ihre Atemröhre nicht sofort schließt, wenn das Weibchen des Bitterlings seine Legeröhre in die Muschel eingeführt hat. In verschiedenen Schulen           konnten wir Kaltwasseraquarien einrichten um diesen Werdegang an die große            Öffentlichkeit zu bringen. Die Idee der "Greng Schoul" fand hier ihren Ansatz. Sogar der Film scolaire (besonders mein Jugendfreund Edy Kohl) erneuerte auf unseren Wunsch hin sofort sein vetustes didaktische Material über die Kleinlebewesen im Feuchtgebiet. Ich erinnere mich ganz besonders an den Film betreffend die Ringelnatter (eine friedliche heimische Schlange, die bald in vielen Gartenteichen auftauchte)  der alsdann in den Schulen gezeigt wurde. Robert Thorn hatte eine in Formol konservierte Ringelnatter zur Verfügung gestellt, welche daraufhin in den Schulen des Gutlandes zirkulierte. Aufklärung tat Not, weil diese Schlange wegen angeblicher Gefährlichkeit immer wieder getötet wurde.

 

Mit einer angekurbelten Bitterling Nachzuchtaktion erbrachten wir den Beweis, dass es absolut möglich sei, den Bitterling nach zu ziehen und dann auch auszusetzen, damit er wieder in unsere Gewässer einziehen könne. Nachforschungen hatten        ergeben, dass dieser einheimische Fisch unter dem schönen luxemburgischen Namen     "Drecksschlapp" am Rande der Ausrottung stand.

 

Die Sportfischer jedoch kauften tausende Bitterlinge aus deutschen Züchtereien und setzten diese en Masse im Stausee bei Esch/Sauer aus. Das kam dem Sprichwort nahe:"Perlen vor die Säue schütten".

 

Taucher, die unserem Vorstand angehören konnten alsdann beobachten wie Barsch, Forelle, Zander und Hecht sich über dieses ungewöhnliche Futterangebot hermachten. Nach einigen Tagen waren alle eingesetzten Fische verschwunden. Doch der Fischereiverband gab sich nicht geschlagen. Man erneuerte mehrmals denselben Unfug, der alsdann von notablen Politikern als positive Naturschutzarbeit gewertet wurde.

 

Obschon die Flussmuschel in unsern Gewässern zum Teil und erstaunlicherweise durch die anfallende Pollution weiterlebt und somit für die Zukunft abgesichert scheint, ist der Bitterling, der sich in dieser lebenden Muschel vermehrt, endgültig in unserm Land ausgestorben. Dies aber nur weil die Sportfischervereinigung kopflos in jedem kleinen Laichgewässer, da wo nur der Bitterling eine Bleibe haben kann, immer wieder den Raubfischbesatz zulässt. Diese Leute haben keinesfalls den Naturschutz, sondern den eigenen Spaß im Auge. Ich konnte zweimal in der entsprechenden Kommission auf diesen Missstand aufmerksam machen, wobei meine freundlich vorgetragene Besorgnis leider auf taube Ohren stieß. Danach (oder sollte ich schreiben..daraufhin) tagte diese Kommission über Jahre nicht mehr. In diesem Gremium habe ich ebenfalls gebeten die Fischerei nicht mehr als Sport zu betreiben, besonders im Wettbewerbsfischen. Der offizielle Name der Gesellschaft sollte man zu „Fischereifreunde“ oder sonst wie umändern. Dabei habe ich rein gar nichts gegen die Fischerei an sich einzuwenden, nur das Spiel mit der Kreatur ist mir von jeher zuwider. (Siehe Hahnen- und Stierkämpfe).

 

Sorglosigkeit, sowie unveränderbares Verhalten des Vorstandes der Sportfischer, das sich nicht bis zu den Mitgliedern durchsetzen kann, ist die Hauptursache der bestehenden Misere.  Diejenigen  Fischer, die unzeitgemäß auch als Sportler die Schätze der einheimischen Natur zur eigenen Freizeitgestaltung nutzen, besonders im             Wettkampffischen, sollten wissen dass bald auch die bereits äußerst seltenen Moderlieschen und Elritzen (Ellercher) in unsern kleinen Gewässern aussterben. Dabei denke ich besonders an ein Aussterben durch Raubfische in kleinen Gewässern, hervorgerufen durch massiven Futterverbrauch, auch an Kleinfischen, was eine Katastrophe bedeutet, für alle Bewohner dieser Gewässer. (Anmerkung: das Moderlieschen wurde sogar als nichtheimisch eingestuft).

 

Es gibt heute aber noch vereinzelte Gartenteiche in welchen Bitterlinge überleben, doch eine Aussicht wieder in die freie Natur zu gelangen ist kaum zu erwarten, denn schließlich stellt die Masse der Sportfischer ein nicht zu vergrämendes           Wählerpotenzial dar!

 

Eine erfreuliche Nebenerscheinung der Bitterlinge und anderen Kleinfischen im Gartenteich war das zunehmende Auftreten vom Eisvogel in größeren Anlagen. Er braucht im Winter unbedingt freie Wasserflächen um seinen Appetit an Kleinfischen stillen zu können.

 

Nachzucht von Farnen. Anlässlich einer Naturwanderung, der ich mich angeschlossen hatte, erfuhr ich dass vom Königsfarn nur noch ein einziger Stock in unserm Land zu finden sei. Alle anderen seien mit den Feuchtgebieten verschwunden. Das ließ mir natürlich keine Ruhe. Ich meldete meine Mitgliedschaft an bei der englischen Pteridological Gesellschaft (Farngesellschaft im Museum in London) und ließ mir die recht umfangreiche Sporenliste zukommen. Ich konnte einen Erfolg bei der Aussaat verbuchen und übergab über 100 Osmunda regalis (Königsfarn) an unseren Botanischen Garten im Weidendall.

 

Damit bewiesen wir, dass je nach Bedarf jeder Farn aus Sporen nachgezogen werden kann. Die Sporen von nahezu aller in Luxemburg vorkommenden Farnen bezog ich alsdann ebenfalls von der Pteridological Society in England sowie von der Deutschen Staudengesellschaft, wo ich gleichzeitig eine Mitgliedschaft unterhielt. Während 2 Jahren stand die Farnreproduktion auf unserer Aktivitätenliste. Die meisten Nachzuchten wurden im Weidendall und bei unsern Vorstandsmitgliedern untergebracht.

 

Unverständlicherweise gibt es in Luxemburg Leute die lieber sehen würden, wenn eine Art (nicht nur Farne!) nicht aus ausländischen (Sporen) Beständen nachgezogen werde, sondern ausstirbt.  Natürlich erfordert Nachzucht entsprechende Kenntnisse, Einfühlungsvermögen  und den Willen zielstrebig etwas Positives zu leisten.  Es ist außerdem kurios, dass das Kleinweltdenken einiger sogenannter Fachleute, zumindest nicht ganz Europa als ihre Umwelt betrachten, sondern diese Umwelt an den politischen Grenzen unsere Landes festmachen.

           

Dieser weitere, beachtliche Erfolg spornte den Vorstand und eine große Zahl von Mitgliedern an, aktiv am weiteren Aufbau unserer Gesellschaft teilzunehmen.

 

Vermehrung von Wasserpflanzen und deren Einbeziehung in die Denkwelt aller schutzbedürftigen Elemente durch unsere Mitglieder.

 

Alle Gärtnereien, nicht nur im Luxemburger Land, haben durch die Gartenteichaktionen eine neue Erwerbsquelle ersten Ranges erhalten und haben damit das Vorkommen und die natürliche Vermehrung, sogar Verbeiterung  in der Natur automatisch gewaltig unterstützt. Keine andere Pflanzengemeinschaft hat eine solche explosionsartige Vermehrung erlebt. Auf diesen weder ökonomisch noch ökologisch chiffrierbaren Erfolg, nicht nur meines  Bemühens hierzulande, bin ich besonders stolz. Dieser aktive Naturschutz hat durch gleiche Initiativen, europaweit neue Arbeitsplätze geschaffen und darüber hinaus das Schutzbedürfnis dieser spezifischen Flora im Denkschema vieler Menschen erweitert. Ein nicht sofort sichtbarer, aber trotzdem schätzbar unermesslicher Erfolg.

 

Naturschutz im privaten Gartenteich. Ich schätze dass hierzulande mindestens noch 10000 Gartenteiche vorhanden sind, die unweigerlich dazu beitragen die Wandernischen von Amphibien, Libellen, Tränken nicht nur nützlich für Vögel, Wasserinsekten, sogar Ringelnattern näher aneinander zu rücken. Manche sind leider der Unfähigkeit ihrer Besitzer zum Opfer gefallen. Die Vernetzung von künstlichen Feuchtgebiete hat damit einen unnatürlich entstandener Mangel in der Natur teilweise kompensiert. Sie stellen also eine regelrechte Kompensation dar, für das Fehlverhalten von den zuständigen Stellen. Naturfeuchtgebiete wurden allerdings im Nachhinein wieder in den Urzustand zurück versetzt, oder sogar neu geschaffen. Es wurden nur wenige Projekte in unserm Lande ausgeführt ohne dass ich als Berater gebeten wurde vor Ort die nötigen Anweisungen zu geben. Siehe Parkteich in Steinfort, in Echternach, Ersatzteich in Arsdorf, Bitterlingteich in Düdelingen. Von den vielen Privatanlagen die ich auf Rückfrage hin besuchte waren meine Kalenderseiten gefüllt, besonders bei der Europaschule auf Kirchberg und beim Lycée Technique Michel Lucius auf Limpertsberg. Das geschah immer auf eigene Kosten. Auch in diesem Fall wurde das Denkschema vollständiger Ignoranz zu Gunsten der Natur und Umwelt beeinflusst.

           

Dazu ist eine rein menschliche Komponente zu bemerken. Nahezu jeder Mensch,             dessen Wunsch es war so einen Gartenteich zu haben, hat sich bei Gelegenheit an den Vorstand der AAT gewandt, um nähere Auskunft zu erhalten. Die Beratung, den eigentliche Vorteil einer Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft ständig zu nutzen, erkannten nur sehr wenige als notwendig. Doch beteuerten diese Leute meistens, dass             ihnen sehr viel am Naturschutz gelegen sei. Wir ließen uns lange in die Irre             führen in dem wir diesen Leuten gutgläubig deren angeblichen Hang zum Naturschutz abnahmen, aber dieses sehr oft gehörte Lippenbekenntnis war insgesamt nur ein Mittel um unsere Hilfe zu stimulieren. Man braucht nur 2 Zahlen zu vergleichen. 10.000 Gartenteiche, davon aktuell nur noch 500 treue Mitglieder. Die höchste Mitgliederzahl die ich je verzeichnet habe, lag nahe bei 900. Nehmen und Geben sind zwei diametral entgegengesetzte Aspekte der modernen Konsumgesellschaft, wobei das Geben um so schneller zu verkümmern droht, je höher und schneller die eigenen Konsumbedürfnisse gesteigert werden..

 

Naturschutz rundum's Haus, als Aktivitätsbereich für jeden privaten Naturschützer vorgestellt und durchgezogen. Mit 150 Tonnen Gesteinsbrocken für Trockenmauern, 3 begrünten Fassaden, 2 Teichen, sowie einem Naturgarten hatte ich im Laufe der Zeit aus Ackerland einen Mustergarten aufgebaut, der auch im ästhetischen Bereich eigener Kreationsmöglichkeiten lag. Einer meiner Teiche ist mit einem Fenster bestückt, wie ein großes Aquarium, durch welches ich die Unterwasserwelt studieren konnte. Erst jetzt vermochte ich am praktischen Vorbild zu zehren und der Besuch meines Garten wurde Ziel vieler Mitglieder. Mehrere Tausend Besucher haben unseren Garten gesehen und erlebt. Es gab im Laufe des Jahreszeiten keinen einzigen Tag an dem nicht eine Pflanze in unserm Garten blühte. Duftpakete von Blüten und Blättern zogen die Besucher in ihren Bann. Besonders wurde immer wieder hervorgehoben: "Welch eine Arbeit" und meine Replik war zum Spruch geworden. "Das darf keine Arbeit sein, das muss Hobby bleiben".

 

Sogar  der Mouvement Ecologique kopierte sofort unseren Aktivitätsbereich. Auch auf diesem Gebiet hat das Umdenken einen positiven Lauf genommen und ich hoffe, dass noch viele Volksdummheiten aus der Welt geräumt werden, wie z. B. die Angst vor Amphibien und Ringelnattern. Zusammengefasst  lauteten die meisten freundlichen Aussagen der um Rat Fragenden folgendermaßen:

 

"Wir möchten auch einen schönen Garten anlegen, aber er darf nicht zu viel kosten und uns wo möglich wenig Unterhalt abverlangen." Ich muss gestehen, dass das Schönste, das Beste und Billigste mich oft so geärgert hat, dass ich daraufhin den Ratschlag gab, es gebe nur einen schnellen und billigen Weg dahin. "Beton".

 

 

Naturaplakette ins Leben gerufen. Reglement von mir im Alleingang ausgearbeitet und den Naturschutzerfordernissen angepasst. Dann ging es darum NATURA und die Vorstandsmitglieder zu überzeugen, was in großer Eintracht geschah. Siehe Sonderdruck, ergänzt durch Musterbilder aus dem eigenen Fundus. Das Reglement ist so einfach verfasst, dass jeder Interessent genau versteht, was erwünscht ist. Ich musste allerdings feststellen, dass die meisten Medien dieser Plakette, aus Mangel an Verständnis,  nicht die benötigte Wertschätzung zukommen ließen. Trotzdem wurden bisher mehr als 50 Naturaplaketten verliehen. Natürlich erforderte diese Neuerung viele Gartenbesuche, doch war es unser Ziel, das wir verfolgten.

 

Prof. Ed. Kleinmedaille ins Leben gerufen. Auch dieses spezifische Reglement für die Schaffung eines idealen Feuchtgebietes im eigenen Garten, arbeitete ich für die AAT in unermüdlicher Kleinarbeit aus, damit es ebenfalls den Ansichten des Naturschutzes entspreche. Sinn dieser Medaille ist die Welt der Feuchtgebiete in ihrer Komplexität zu erfassen und durch eigene Kreativität zu einem wirksamen Naturschutzmittel zu entwickeln. Je weniger aber die Missionare der Medien sich in einem besonderen Spektrum des Naturschutzes auskennen umso weniger können sie darüber berichten. So sind wir noch immer auf die Wirksamkeit unserer eigenen Publikationen angewiesen. Ein Sonderdruck wurde angefertigt, der bei Ausstellungen zum Einblick zur Verfügung steht. Die Zahl der einsichtigen Gartenteichbesitzer nimmt allerdings ständig zu.

 

Klubnadeln für 10,20 und 50 usw. Jahre Mitgliedschaft. Mein Wunsch diese Ehrennadeln zu schaffen wurde bereits in der Gründungsversammlung Wirklichkeit und von unserm ersten Ehrenpräsidenten Gaston Winckel, in grandioser Weise in die Tat umgesetzt. Er stiftete alle Nadeln, die wir bisher ausgehändigt haben. Sie werden jeweils in der Jahrestagung an unsere treue Mitglieder vergeben. Die renommierte Kunstmalerin Lily Unden kreierte das AAT sigle gratis.

 

Klub Naturwanderungen (Greng Schoul). natürlich waren diese lehrreichen Wanderungen immer begleitet von Leuten, die sich in der Tier- und Pflanzenwelt, meistens sogar auch in Geschichte und Geologie auskennen. Die globale Kenntnisvermehrung betreffend das Leben in der freien Natur gehört zu den unsichtbaren positive Faktoren der sich häufenden Erfolge. Die alljährliche Beteiligung am "Grengen Zuch" der NATURA, an dessen Schaffung ich mich als deren Vorstandsmitglied  selbstverständlich beteiligte, wurde zum Höhepunkt dieser Exkursionen, wenn sich über 700 Teilnehmer an vielseitig orientierten Wanderungen beteiligten.

 

Nahezu alle landesweit abgehaltene Vorträge (über 100!) (Greng Schoul) mit Farbbildprojektionen, über 1 oder mehrere Projektoren, erfolgten zu Beginn über mich, bis sich weitere Klubmitglieder in die Materie eingeschossen hatten. Es hat mir immer ganz besonders Freude bereitet, wenn wir mit nahezu 1000 Bildern zu solchen Vorträgen unterwegs waren. Eine kompakt eingespielte Truppe, die Leinwand und Projektoren aufstellten. Mehrere Tische für Tombola und Dokumentationsmaterial waren dabei zu besetzen, was eine konstante Betreuerschar erforderte. Genau diesen fleißigen Mitarbeitern war der beständige und unaufhaltsame Erfolg zu verdanken. Es herrschte absolute Freundschaft und eine nahezu fesselnde Zusammengehörigkeit unter den ständigen Mitarbeiten. Sie waren die ersten Zöglinge die als Nebenprodukt ihres unermüdlichen Einsatzes, beim immer wiederkehrenden Anhören meiner äußerst variablen Vorträge, die komplexe Materie zu begreifen verstanden und in den Pausen behilflich sein konnten um die vielen Fragen der Anwesenden richtig zu beantworten.

           

Ich möchte an dieser Stelle aber auch darauf aufmerksam machen, dass wir nicht immer leichtes Spiel hatten, wenn sich einige Zuschauer vorgenommen hatten uns auf    den Arm zu nehmen. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Vortragsabend, im   Raume Echternach, an welcher die Gemeindeverwaltung vollständig vertreten war und    wir eine enorme Zuschauerzahl verzeichneten. Eine große Teichanlage lag im Visier unserer Themen. Während der Projektion, die von meinen nicht auswendig, sondern aus dem Stegreif heraus vorgetragenen Kenntnisse betreffend diese Materie belebt            war, begann auf einmal eine Stimme aus den Zuschauerraum, das was ich gesagt hatte, zu bekritteln. Es kam zu einem gereizten, rhetorischen Rededuell, dem ich mich absolut gewachsen fühlte und meine naturschützerischen Argumentationen  vom Publikum jedes Mal mit Beifall, zu meiner beruhigenden Zufriedenheit belegt wurden.

 

In der Pause lernte ich den mir bis dahin unbekannten Herrn kennen. Er war der             verantwortliche Leiter der Straßenbauverwaltung, die gerade in dieser Gegend aktiv war. Ich merkte, und ich nicht allein, dass es diesem Störenfried nur darauf ankam unsere             Aktionen  regelrecht zu verdummen. Als nach der Pause dieses grausame Spielchen noch heftiger aufflammte, hörte ich plötzlich eine Frauenstimme im Saale rufen: "Här X., wenn sie jetzt nicht sofort mit ihren Sticheleien aufhören, dann lasse ich sie von der Polizei aus dem Saal entfernen."  Sie nannte absichtlich dessen Namen, damit jeder wusste wes Geistes Kind wir unter uns hatten. Es war nur noch ein Knurren zu            hören, und dann konnte ich aufatmen, denn ich durfte keinesfalls ausfällig werden, um das Publikum auf meiner Seite zu haben. Es war die beherzte Bürgermeisterin, die dem Spielchen des (möglicherweise angetrunkenen) Meckerers ein Ende gesetzt hatte. 

 

Meine Begleitmannschaft war sich unschlüssig ob sie eingreifen sollte oder nicht.             Aber wie? Sie hatten absolut keine Mittel dazu und wunderten sich nur wie ich bei so        erhitzten Gemütern meine Ruhe bewahren konnte. Es haben damals noch etliche Leute sich bei mir entschuldigt. Sie gehörten zum Tross der Straßenbauverwaltung. Mir wurde bestätigt, dass ihr Boss etwas getrunken hatte, normalerweise aber ganz schön frech mit den Leuten umging, was exakt seinem launischen Charakter entsprach.

 

Und ein anderer Faktor muss erwähnt werden. Es gab auch Leute die sich Bücher             aneigneten ohne zu bezahlen, oder bei Tombolas Gewinne abholten, die sie gar nicht gewonnen hatten. Mehrmals haben wir solche Fälle aufgedeckt. Gelddiebstähle aus         der Kasse wurden ebenfalls festgestellt.

 

Es ging mir bei dieser kurzen Abzweigung darum zu zeigen, dass unsere Aktivitäten nicht immer rosig, sondern auch menschlichen Unberechenbarkeiten ausgesetzt waren.

 

 

Radiosendungen (ca20) mit Henri Rinnen über die Natur im allgemeinen und mit Josy Braun besonders über Kleinfische und Kleinstlebewesen im Gartenteich.

 

Henri Rinnen war ein hoch angesehener Freund der Natur, der jede Woche seine Sendung über alle möglichen Themen hatte. Seine Universalkenntnisse erlaubten ihm meistens ohne Papierunterlagen seine ganze Sendung aus dem Stegreif zu            absolvieren.

 

Als er mich alsdann zum Gesprächspartner auserwählt hatte wollte ich mich nicht             unvorbereitet auf ein Interview mit ihm einlassen, denn mir schwebte vor, mit genauen Angaben zu überzeugen und mit gezielter Frage- und Antwortstellungen die kurze Zeit     der Sendung ergiebig zu nutzen.

 

Für jedes Interview bereitete ich eine Partitur vor, die Henri Rinnen alsdann auch             nahezu lückenlos übernahm. Da er den gleichen Vornamen hatte wie ich begrüßten wir       uns immer etwas lustig in luxemburgischen Sprache: "Moien Heng." "Moien Heng".

 

Josy Braun gehörte zu den Sportfischern. In seinen Sendungen ging es immer um die Reproduzierbarkeit, des Bitterlings und anderer Kleinfische. Auch ihm legte ich stets ein vorgefertigtes Interview vor, damit wir die kurze Zeit auf Sendung auch komplett ausnutzten um unser Gedankengut an die Zuhörer zu bringen.

 

Natürlich fanden diese Interviews statt um die Mittagszeit, was bedingte dass mein Chef mir manchmal frei geben musste. Das ging aber reibungslos und ohne Schwierigkeiten. Meistens waren es auch Frauen die nach der Sendung mich            telefonisch zu sprechen versuchten. Sie haben beim Kochen der Sendung zugehört.

 

Studienreisen in botanische und private Gärten, organisiert und zumeist unter meine Leitung. Diese Erweiterung des eigenen Wissens war von hervorragender Bedeutung für die Leitung der Gesellschaft, die sich auf die Kenntnisse des Vorstandes verlassen mussten. Diese praktischen Seiten waren für mich ein wertvolles Erleben mit der Natur, das nicht beschrieben werden kann.

           

Eigentlich war es nicht die Wissbegier die Natur kennen zu lernen, sondern meine Eigenschaft als kurzfristiger Sekretär der Amitiés Françaises, in welcher Rolle ich mich als Reiseleiter entdeckte. Mit dieser Gruppe machte ich meine erster Reise zu den Schlössern der Loire und dann später nach England, wo der Besuch der Flower Show der Royal Botanical Gardens auf dem Programm stand. Anlässlich dieser Studienreise haben die Musen mich geküsst. Danach habe ich viele englische Gärten mit großer Bewunderung kennen gelernt. Ich wurde spontan Mitglied der Gesellschaft (R.H.S.- Royal horticultural Society), danach auch bei der Alpin Garden Society und noch einige andere, wie zum Beispiel die Alpenveilchen Gesellschaft (Cyclamen Society) geworden. Die Freude an den Pflanzen und überhaupt die Liebe zur Natur entwickelte sich zu einer beglückenden Leidenschaft.

 

Natürlich musste ich im Laufe der Zeit die lateinischen Namen der Pflanzen kennen lernen, denn in die Botanik hatte ich während meine Studiums absolut nur einen kleinen Einblick, durch meinen Vater der sich sehr viel damit beschäftigte. Er war ein nur wenig gebildeter Mensch, der sich jedoch auf dem Gebiet der Botanik viele Freunde und einen ehrbaren Namen gemacht hatte. Durch seinen Dienst als Zollbeamte im Außendienst, war er beständig in Kontakt mit der Natur. Erstaunlicherweise beherrschte er die Gelehrtensprache, das Botanik-Latein, und er benutzte es auch bei seinen             Vorträgen und Schriften. Der erste Teil meiner Homepage beschäftigt sich mit diesem Punkt, einem Steckenpferd seines Lebens. Die beiden Jahre Latein, die ich ja zu Beginn meines Studiums studiert hatte kamen mir dabei zur Hilfe. Dazu kam, dass ich ein außergewöhnlich hoch entwickeltes Gedächtnis habe. Was meine Augen aufnahmen blieb als fotografisches Dokument erhalten und ich könnte heute noch viele seltene Pflanzen, denen ich in den Bergen begegnet bin, ohne GPS - Angaben wieder aufsuchen. Bald schloss sich der Kreis zu den Fotos, die ich schoss mit der Namengebung der Pflanzen. So kam eine beachtliche Fotosammlung von über 60000 Bildern zustande, die ich jetzt digitalisiert aufbereitet habe und zum Teil in meiner Homepage veröffentliche.

 

In all den Jahren hat das einst geübte Gedächtnis- und Schnelllesetraining sich vorteilhaft ausgewirkt. Ich lernte tausende von Pflanzen mit Namen kennen und sogar Arten und Spezies unterscheiden. Das schnelle Lesen erleichterte mir die Lektüre von mehreren Fachzeitschriften in verschiedenen Sprachen und ganz besonders von Fachbüchern betreffend die Botanik. Das betraf nicht nur Kulturpflanzen, sondern auch Wildpflanzen, die ich besonders bei Wanderungen in den Bergen identifizieren und somit kennen lernte.

 

3 verschiedene Autocollants Frosch - Teichmummel – AAT sigle. Dummerweise hatten wir etwas zu spät mit dieser kurzlebigen Mode versucht etwas Geld für die Vereinskasse zu besorgen. Dasselbe geschah mit der Herausgabe von Anstecknadeln welche die Molche unseres Landes darstellten.

 

Weihnachtsbasar im HVN während mehreren Jahren. Die Zusammenarbeit mit vielen freiwilligen Helfern war beeindruckend, bis sich Beschwernisse einschlichen, weil immer mehr Versager fern blieben, bis die beachtlich gestiegene Arbeit von den übrig gebliebenen Kräften nicht mehr zu  bewältigen war. Damit versiegte eine von vielen versuchten Einnahmequellen.

 

Samensammelaktion. Leider fasste die eigene Reproduktion von Pflanzen (aus selbst gesammelten Samen)  keinen Fuß in der Gesellschaft. Erstens fehlte das fundamentale Wissen im Umgang mit Pflanzensamen, dann die Ausdauer sich damit zu beschäftigen und schlussendlich die damit verbundenen Platzansprüche im Haus. Die Aktion dauerte jedoch viele Jahre, bis auch dieses Interesse geschwunden war.

 

Antiquariat – Sammlung und Verkauf von kompletten Jahrgängen einschlägiger             Zeitschriften, - die wir von unsern Mitgliedern erhielten. Leider floss bei dieser Aktion niemals das große Geld, aber die Gegebenheit hatte Erfolg. Doch dieser konnte das Ende dieser Recyclingaktion, von einschlägiger Literatur, nicht aufhalten. Es gab             Zeitschriftensammler, die ihre über uns erstandenen Sammlungen zu Büchern binden ließen. Unschätzbares Schrifttum sollte über diesen Weg der Nachwelt erhalten             bleiben, aber es fehlte der Einsatzmannschaft an der nötigen Einsicht und Ausdauer.

 

Fachbibliothek gespendet für den Klub. Über 6 Dutzend Fachbücher stellte ich dem Verein in Form einer Leihbibliothek zur Verfügung. Einige Zeitschriften und gekaufte Bücher kamen hinzu. Die Bibliothek wird wenig und wiederum auch von Wenigen genutzt. Doch es ist der Trend der Zeit, da immer wieder neue Publikationen die alten Dokumente vom Wert her überschatten, und somit die Bibliothek schnell veraltert. Dann entdeckte ich eine hochinteressante Quelle. Buchbesprechungen aller Neuerscheinungen der großen Verlage. Erstens musste ich mein Lerntempo erweitern, denn im Heckefräsch habe ich die >Buchbesprechungen publiziert und es werden wohl einige Hundert sein.

 

Heckefräsch Zeitschrift, nebst deren Vorgänger, ins Leben gerufen und weitest gehend als Redakteur, Layouter betreut –  bereits über 100 Nummern sind erschienen und ich muss sagen, dass die Zahl der Mitarbeiter unterschätzt wurde. Auch die Qualität der Artikel nahm ständig zu, besonders nachdem das Internet den Schreibern zugänglich geworden war. Die Zukunft wird es ermöglichen diese Zeitschrift nochmals über Internet lesen zu können, wenn zum Beispiel die Nationalbibliothek ihre Sammlung digitalisiert haben wird. Einen Teil kann man jedoch bereits über meine Homepage einsehen.

 

Es scheint mir jedoch hier angebracht zu erläutern, dass diese Zeitschrift das einzige Bindeglied zu unsern Mitgliedern war. Angebracht wäre gewesen 4-6 Nummern oder             mehr pro Jahr zu verschicken, doch es mangelte an Geld. So wurden die ersten Blätter über eine Matrize und einen Drucker hergestellt, per Hand zusammengelegt, Adressen per Hand geschrieben und in emsiger Arbeit in einem Umschlag verschickt. Dann fanden wir einen Drucker der uns aber zu teuer wurde und so landeten wir bei einem Mitglied, der druckte und wir mussten dann zu mehreren Leute die Blätter zusammen umso länger wie es die Blätterzahl erforderte. Man kann sich dies Handarbeit kaum vorstellen, wenn es um eine Auflage von 1000 Exemplaren ging und 40 Seiten           zusammengelegt wurden. Dazu mussten alle anpacken und sich nach Diekirch zu unserm Gönner deplatzieren.

 

Buchbesprechungen in der Zeitschrift Heckefräsch. Das Lernen nimmt kein Ende.  Ich schätze dass ich in den ca 90 Ausgaben mehr als 500 Buchtitel gelesen und besprochen habe, was uns Vorteile bei den Verlagen brachte. Es war auch eine beachtliche Bereicherung meiner privaten Bibliothek diese Besprechungsexemplare gratis zu erhalten. Meine Bibliothek wuchs im Laufe der Zeit so beachtlich an, dass ich die mehr als 6000 Bücher in verschiedenen Räumen unseres Hauses unterbringen musste.  Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Gedanken diese Bibliothek sinnvoll auf zu lösen, bevor ich in ein Altenheim übersiedeln werde.

 

Man muss schlussfolgern, dass auf die Lektüre meiner Buchbesprechungen hin, Bücher zur Zufriedenheit der Verlage verkauft wurden. Manche auch über unsere Buchbesorgung. Sogar übersetzte ich ein Fachbuch über den Gartenteich ins Französische, welches bei ULMER - Paris vertrieben wurde. Der über diesen Weg erzielte Impakt auf ein erhöhtes Wissen auf dem Gebiet unserer Tätigkeiten lässt sich kaum qualifi- und quantifizieren. Auf jeden Fall hat es zu einem fortschreitenden Umdenken beigetragen.

 

Kürbisfest ins Leben gerufen. Eigentlich kam ich auf diese Idee nach der Besprechung eines diesbezüglichen Buches. Die gesundheitlichen Aspekte darin waren ausführlich beschrieben worden und es schien als ob die neue Aktion bei meinen Mitarbeitern gut ankommen würde.

 

 Es wurde bereits nach 2 weiteren Kürbisfesten in Verbindung mit Halloween zum Selbstläufer in der öffentlichen Gesellschaft. Ich hatte eine Firma ausfindig gemacht, die uns mehr als 300 verschiedene Kürbissamen anbieten konnte. Die komplette Liste wurde unsern Mitgliedern angeboten und wir richteten eine große Sammelbestellung ein, die unbezweifelt einen beachtliche Erfolg verbuchen konnte. Auch Nebenprodukte, wie Kürbiskernöl und Backwaren wurden beim Fest verkauft.

 

Reintroduktion von Edelkrebsen. Wir besuchten verschiedene Male eine Edelkrebszüchterei im nahen Frankreich. Die Züchterei reproduziert ausschließlich den einst einheimischen Edelkrebs Astacus astacus. Er ist in den luxemburgischen Gewässern ausgestorben, weil er von einer unheilbaren Krankheit befallen war. Der   Versuch diesen Krebs wieder anzusiedeln war sicherlich unser Bemühen wert. Wir besuchten die Züchterei und versuchten bei unsern Mitgliedern und im Weidendall diesen Krebs wieder anzusiedeln. Bei all diesen Bemühungen stand unsere diplomierte Biologin Mady Molitor mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

Sein Lebensraum ist Kalt- und Süßwasser. Der Astacus astacus, Flusskrebs bewohnt meist klare Fließgewässer von größeren Bächen bis zu kleineren Flößen im Flachland,             sowie Seen und Weiher. Im Gegensatz zum Austropotamobius torrentium, Steinkrebs,     der Gebirgsbäche mit kiesigen Grund bevorzugt. Krebse verbergen sich tagsüber in selbst gegrabenen Uferhöhlungen oder unter Steinen und kriechen zur Dämmerung    hervor. Jungkrebse finden sich oft zwischen den Wasserpflanzen, die sie zur Nahrungsaufnahme abweiden  (Internet).

 

Die Versuche schlugen fehl weil sie mit minimalistischem Aufwand betrieben wurden. außerdem brach über das Weidendall eine sintflutartige Überschwemmung herein, mit welcher wahrscheinlich ein großer Teil des Besatzes fortgeschwemmt wurde. Hätten       wir über größere finanzielle Möglichkeiten verfügt, wären die Versuche erneuert       worden. Dann folgten weitere Rückschläge, die ich bereits erwähnen konnte.

 

Initiative für die Neufassung und Publikation der Flora von Luxemburg. Im Bücherfundus meines Vaters befand sich eine Botanik des Luxemburger Botanikers, wohl bekannt unter dem Namen Papa Klein aus Diekirch. "Die Flora der Heimat" erschienen 1897. Der Verfasser Dr. Edm. J. Klein hatte eine eigene Widmung an seinen Freund Emile Hertges eingetragen.  Dieses Buch konsultierte ich öfters um in Erfahrung zu bringen welche Wildpflanze hierzulande vorkommt. Da bis dato noch niemand eine aktualisierte Version einer luxemburgischen Botanik veröffentlicht hatte, brachte dieser Mangel mich auf den Gedanken, eine Neuausgabe zu realisieren. Eine entsprechende Erlaubnis holte ich bei der Familie Klein ein. Dann ging es Schlag auf Schlag.

 

Ich überlies Nikolas Rollinger die Zusammenstellung, war aber behilflich bei der Suche nach neuzeitlicher Benennung (Latein) und der Erweiterung der luxemburgischen Namen, die mir zur Verfügung standen. In kürzester  Zeit hatten wir über unser elektronisches Handwerksgeschirr das Layout für den Druck vorbereitet. Wir verzichteten auf eine detaillierte Kopie und erwähnten nur das Pflanzenmaterial mit kurzen Erläuterungen. 100 Jahren nach dem ersten Erscheinen sollte jedes Mitglied unserer Vereinigung über diesen Weg eine luxemburgische Botanik besitzen. Innerhalb einiger Monate konnten wir dieses Projekt realisieren. Diese Veröffentlichung wurde zu einem immensen Erfolg. Es wurden ca 5000 Exemplare gedruckt und landesweit verkauft.

 

Vorgesehen war schnellstens auch französische Namen in einer neuen Auflage hinzu zu fügen. Der Generalsekretär bot sich an, diese Arbeit zu übernehmen, nahm die angebotene Hilfe leider nicht in Anspruch und so blieb es nur beim guten Willen und der Überschätzung der eigenen Möglichkeiten, was die Freizeit anbelangt..

 

Initiative für die Publikation Park Neuman. Herr Hollmann, Privatgärtner von dem  Industriellen Neuman, wurde Mitglied in unserer Gesellschaft. Er betreute den Park dieses Aristokraten und es kam zu einem Besichtigungsgang unter seiner Führung. Auch in diesem Fall war das Angebot verlockend, weil Herr Hollmann über sämtliche Unterlagen verfügte. Der größte Teil der Vorarbeit war also schon vorhanden und so war es eine leichte Sache eine ausführliche Publikation zu realisieren. Hier übernahm Mady Molitor die Gestaltung und Zusammenstellung, nicht aber ohne meine ständige Hilfe.  Auch diese Auflage umfasste 5000 Broschüren und sie wurde  erneuert auf Wunsch der Touristenzentrale in Luxemburgstadt. Also ebenfalls ein Novum, das den Gedanken schürte eine ebensolche Broschüre über den Stadtpark zu realisieren. Ein Menschenleben lässt dem Innovationsdrang eines Idealisten selten genügend Zeit damit dieser all seine Vorstellungen realisieren kann. Natürlich hatten wir für beide Broschüren in NATURA einen überaus freundlichen Sponsoren gefunden.

 

Initiative für Zusammenarbeit mit der GDS Deutschland anschließend mit Gartenbesuche. Übernahme der Fachgruppe Wasserpflanzen in dieser Gesellschaft. Diese Leitung wird von Marco Franzen weitergeführt.

 

Initiative für Zusammenarbeit mit der GDS Schweiz. Nur einmal konnten wird uns einer botanischen Exkursion der GDSS anschließen, nutzten dagegen aber deren Sonderpublikationen um diese unsern Mitgliedern als Beilage im Heckefräsch zukommen zu lassen.

 

Durch meine private Mitgliedschaft begann eine ständige Mitarbeit bei der GDS. Jahr für Jahr nahmen einige Delegierte an den Jahrestagungen teil, in deren Rahmenprogramm jedes Mal der lehrreiche Besuch von privaten und botanischen Gärten stattfand. So entstand auch die Freundschaft mit der Regionalgruppe Saar, der Kontakt mit dem Botanischen Garten in Saarbrücken, von Nancy und vom Haut-Chitelet.

 

Initiative für Zusammenarbeit mit NCCPG England durch Mitgliedschaft

Ich konnte den Generalsekretär der NCCPG Herrn Tony Lowe (gestorben mit 73 Jahren im Oktober) für einen Vortrag in Luxemburg gewinnen, der sich mit den Pflanzensammlungen in England bestens auskannte. Er zeichnete auf, dass man in England sich auch um Gartenpflanzen bemüht um diese ehemals bekannten Schmuck- und Zweckstauden der Nachwelt zu erhalten, allein weil sonst unschätzbares genetisches Material verloren gehe. Ähnliches wollten wir im Weidendall erreichen, aber unsere Hauptkraft, die den Botanischen Garten im Weidendall leitete verstarb viel zu früh und eine Brandkatastrophe im Wohnheim der geschätzten Helfer brachte nahezu das Ende des Gartens. Dann übernahm die Forstverwaltung die Pflege, was aber keine ideale Lösung war, doch in den Reihen der AAT konnte die gebotene Hilfe den Verfall nicht aufhalten. Was ich als Präsident, bei der Inangriffnahme dieses Projektes ahnte, traf allzu schnell ein. Es fehlte an Kräften die eine solch schwache Gesellschaft von 800 Mitglieder nicht aufzuweisen hatte.

 

Landesweit an einen Botanischen Garten zu denken, mahnte ich immer wieder an, weil hier die Studenten der Gartenbauschule einen geeignete Lernplatz finden würden, denn das was verschiedene Absolventen dieser Schule in Ettelbrück in ihrem späteren Beruf von sich gaben, war immer wieder Atem beraubend. So zeigte ich eines Tages einem dieser Absolventen das bekannte Schöllkraut in meinem Garten Chelidonium majus. Die Pflanze ist leicht zu erkennen durch ihren gelben Saft, den sie beim Pflücken ausscheidet und der angeblich gegen Warzen eingesetzt werden kann. Er schaute sich die Pflanze mit schiefem Auge an und dann meinte er: "Kann daat eng Pissblum sin?" Ich muss gestehen, dass diese Doppelantwort:....ich kenne die Pflanze nicht, und dazu den Namen einer Pflanze zu erwähnen, die meine Kinder bereits beim Spielen im Garten kennen lernten, das haute mich aus den Stiefeln. Er gab also als zusätzliche Information zu verstehen, dass er nicht einmal als diplomierter Gärtner die "Pissblum" kannte. Quintessenz: Er hatte trotzdem sein Examen gepackt!        Bei seinen Jäte - Arbeiten in meinem Garten musste meine Frau neben ihm stehen um ihm zu zeigen was er als Unkraut betrachten sollte.

 

Allerdings muss ich hier erwähnen dass ich erstaunlicherweise mehreren Gärtnern begegnet bin, die in England oder Gembloux mit Erfolg studiert hatten. Eine gesunde             Freundschaft konnte ich zu diesen Leuten aufbauen.

 

Initiative für Zusammenarbeit mit der FELAT.

 

Bereits vor dem eigenen Hausbau hatte ich einem größeren Zierfischaquarium in der Wohnstube  als beständiges Hobby mein Augenmerk geschenkt.  Dann wurde geplant. Spezieller Beton Unterzug musste im Keller die zusätzlichen Tonnen Gewicht von Glas, Wasser und Steinen "unterstützen". Eine Mitgliedschaft im Differdinger Aquarianerverein "Diskus" war selbstverständlich, in dessen Vorstand ich alsbald aufgenommen wurde.

 

Hier sei daran erinnert dass die FELAT, Dachorganisation aller in Luxemburg registrierter Aquarianervereinigungen,  ihr Jubiläum feierte mit einer großen Aquarienausstellung in Bad Mondort, in dessen Park ich eine AAT - Aktion in Form eines gemauerten Teiches ins Leben rief, praktisch insgesamt organisierte auch was den Layout und die Bepflanzung anbelangt. Diese Anlage mit einem von uns eingerichteten Informationsstand hatte einen immensen Impakt auf die Besucher. Sie brachte uns viele neue Mitglieder und einen gewaltigen Sympathieschub. Weil meine Vorsichtsmaßnahmen beim Bau des Beckens eventuellem Eisdruck durch schiefe Uferbebauung stand halten sollte, wurde das gemauerte Becker bereits im ersten Winter stark vom Frost beschädigt, was diesem Musterstück ein jähes Ende bereitete.

 

Initiative für Zusammenarbeit mit NATURA. Über 12 Jahre war ich als Vertreter von NATURA im Jury der vom Ministère du Tourisme alljährlich abgehaltenen Wettbewerbsaktion „Schein Dierfer a Stied“, die mich in viele Ortschaften unsere Landes brachten, wobei ich die kaum fortschreitende Entwicklung auf dem Gebiet der Verschönerung unseres Landes feststellen konnte. In dem Wort Verschönerung liegt eine gewisse Steigerung eingebettet. Dies fand aber selten statt sondern die Juroren fanden alljährlich nahezu immer nur bei Privatleuten eine Ideenerweiterung vor. Die öffentlichen Anlagen blieben lange monoton weil die Organisation in falschen Händen lag. Es war meistens der Gemeindesekretär, der aus eigenem Ermessen Pflanzen einkaufte und diese dann den Gemeindearbeiten zur Verarbeitung vorlegte. Der Verschönerungsgedanke erlitt Schiffbruch aus Ermangelung an gestalterisch begabten Persönlichkeit.

 

Allerdings konnten wir beim Fest vun der Natur einen beachtlichen Erfolg beim Verkauf von Hängekörben machen, die alsdann in vielen Gärten auftauchten. Dazu gehören auch die Ampeldekorationen an Straßenlaternen, die wir mit vielen Dokumenten bei unsern landesweit getätigten Vorträgen und im Heckefräsch publizierten Bildern, einer breiten Öffentlichkeit vorstellten.

           

Kurzzeitig war ich als Ersatzdelegierter in der Fischereikommission für NATURA tätig.

           

Ich war seit Gründung von NATURA in deren Vorstand und übernahm noch 3 Jahre bevor ich in den Ruhestand trat die Buchführung, die sich ständig in einem desolaten Zustand befand. Wie immer nach einer von mir als Kassenrevisor vorgebrachten Kritik, empfahl man mir zu beweisen wie man es besser macht. Die Buchführung wurde auf mein Verlangen sofort im Sekretariat der NATURA gemacht und zwar elektronisch, was einen gewaltigen Fortschritt für die Vereinigung bedeutete. Dabei brauchte ich die Arbeit nur zu überwachen, Unterschrift zu leisten und die endgültige Bilanz zu kontrollieren. Endlich ist die Buchführung  transparenter geworden.

 

Initiative für eine Zusammenarbeit mit ATI (Aquaterra International). Dieser Kontakt lief über einige Jahre durch gegenseitige Teilnahme an Tagungen in Gent, in  Enkhuizen sowie in Luxemburg.

           

Idee und Überwachung des Baus eines Kaltwasseraquarium in Wasserbillig. Das menschliche Drama das sich um diese Aktion abspielte habe ich zur Genüge anderswo beschrieben. Ich hätte mir niemals vorstellen können dass menschliche Undankbarkeit bei einigermaßen normal denkenden Menschen in so einer niederträchtigen Art und Weise hätte zu Tage treten können. Der Ausdruck: „Nützlicher Idiot“ ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen.

 

Man wird es vielleicht nicht glauben, aber im Laufe der Zeit wurden mehrere Vorstandsmitglieder und ich persönlich von Privatleuten in ähnliche Situationen verwickelt. Wenn dies beim Plebs geschieht, dann dürfte man eine solche unanständige Einstellung noch verzeihen.

           

Eine solche Situation bot sich bei der Planung, Besorgung von Pflanzen sowie der Bepflanzung von einem Hinterhof in einer speziellen Erneuerung eines Altbaus in             Stadtgrund. Der Auftrag wurde von der öffentlichen Hand über NATURA an die AAT weitergeleitet. Planung und Arbeiten waren zu Ehren der gestalterischen Kunst. Mady Molitor bezahlte letztendlich die gekauften Pflanzen aus eigener Tasche. Über Dankesworten kann man nur sinnieren.

                                                                                                                

Ein Mitglied, das die zu Papier gebrachte Planung eines überdimensionalen Wassergartens in Auftrag gegeben hatte, belohnte uns mit der Behauptung, das Volontariat gebe sich ja aus, alles unentgeltlich zu machen. Wir verabschiedeten uns schnellstens nicht ohne noch bis zu unserm Wagen mit Schmähwörter eingedeckt zu werden.

 

Ein anderes Mitglied entließ sogar den Herrn der Planung mit der Behauptung dieser hätte die Rechnung der Pflanzen gefälscht. Der vermutete Hintergedanke jemanden von seinem Führungsposten weg zu ekeln, schlug erwiesenermaßen fehl, weil der angeblich Unzufriedene in verfänglicherweise selber weiterhin Mitglied der AAT geblieben ist, offensichtlich um weiteren Ärger zu verbreiten. Das Spielchen war leicht             und schnell durchschaubar. Der Mensch lebt keinesfalls in pekuniärer Armut.

 

Weitere unerfreuliche Beispiele könnten aufgetischt werden. Sie wären kaum geeignet das Volontariat zu begeistern. Besonders in der nachfolgenden Rubrik wären sie angebracht erwähnt zu werden.

    

Planung von privaten Wassergärten und Gartenanlagen. Siehe hierzu die Gartenanlagen zu denen ich entweder eine Planung vorlegte, oder beratend die     laufende Planung unterstützte.

           

P.S. Obige Zusammenfassung wurde aus der Jubiläumsnummer 58 des Heckefräsch zusammengestellt, die ich als Chronik von 25 Jahren AAT- Aktivitäten nahezu vollständig verfasst habe und die  in meiner Homepage komplett reproduziert zu finden ist.

           

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AKTIVITÄTS – CHRONOLOGIE  1995 - 2007

 

1995

 

03.01              Diavortrag im HVN – Teil II Westen von Kanada

04.01              Diavortrag HVN – Botanischer Garten im Weidendall

17.01              Diavortrag HVN – I – Naturparks – Kalifornien

31.01              Diavortrag – Nationalparke in Kalifornien II

14.02              Diavortrag – Nationalparke in Kalifornien III

22.02              Mit Nachtkameras und 8 Bildschirmen überwachen die AAT während 3 Wochen, in Pleitringen, die Amphibienwanderungen um im 2 Schichtenverfahren wissenschaftlich belegen zu können was sich bei den Wanderungen abspielt.

28.02                    Videoprojektion – Clematis – 35 Zuschauer

01.03              Der Durchbruch bei einer 20 jährigen selbstlosen Aktion – die definitiven Straßenbauarbeiten betreffend den Schutz der Amphibienwanderungen endlich voran zu treiben, ist in der Nr. 45 des AAT - Info beschrieben. AAT – 450 Stunden im Einsatz von 18 Personen.

Haus vun der Natur – Die AAT – Bibliothek wird eingerichtet (Details AAT-INFO – Nr45 – Seite 28)

14.03              Diavortrag – Insel Mainau – Schwetzingen

18.03              Greenfingers besuchen das HVN.

21.03              Diavortrag – Helleborus – Léon Doyen

25.03              23. Generalversammlung . Mersch  - 61 Mitglieder anwesend.

                        Diavortrag von Marco Franzen – Dahlen – Butchart Garden – Mainau.

                        Naturaplakette an Familie Nicolas Houllard und  an Familie Eugène Kraus

                        AAT - Preise an Nicolas Houllard und Roger Duprel

                        FELAT - Preis an Nicolas Houllard und Roger Duprel

28.03              Interview mit Frau Pütz DNR 10.15 – 11.00 Uhr

29.03              Weiteres Interview mit Frau Pütz 10.15 – 11.OO Uhr

28.03              Diavortrag im Haus vun der Natur – Der Gartenteich – Jules Tibolt

30.03/01.10 Porte ouverte bei 38 Gärten 

04.04              Diavortrag im Haus vun der Natur – Der Gartenteich II – Jules Tibolt

08.04              Greng Schoul Nr. 46 – Maulusmühle – Clervaux – Fünfbrunnen

23.04              Greng Schoul Nr.47 – Michelau – Bürden – Ettelbrück

14.05              Greng Schoul Nr.48 – Scherr – Burg Johannisberg – Vogelklinik in Düdelingen– Haardt – Seltener Fund und neu für Luxemburg: Carpinus orientalis.

Die Irisausstellung wird angekündigt, sowie neben der NATURA - Plakette, wurde die AAT – Prof. Dr. Edmond Klein – Medaille geschaffen für den naturnahen Gartenteich.

21.05              Jardins en Namurois – ICOMOS – Greenfingers et AAT

                        Parc de Monsieur et Madame Simon –Temploux

                        Vicomte et Vicomtesse de Spoeberch – Château de Flawinne Famille Henry Delwart (Russel Page) Bois De Grand – pré Château de Crupet (donjon) déjeuner buffet appatenant à Monsieur et Madame Pierre Limbosch Château de Freÿr – Dinant – Baron Francis Bonaert.

27.05              Wir stellen fest dass Vandalen in unserm Botanischen Garten gehaust haben.

28.05              Greng Schoul Nr 49 – Steigender Wasserfall in Hildesheim – Besichtigung von Kerpen. Herr Pitsch macht die Führung. Orchideenarten in Allenburg

29.05              Polizei alarmiert, am 5.6 erschienen:

Gendarmerie nimmt den Tatbestand auf – das einsam gelegene Kopstal zählt weniger als 3000 Einwohner, doch können die Ordnungshüter keinen der Vandalen ausmachen.!!! Man vermutet absichtliche Verschleppung. (Ist ein Familienmitglied der Gendarmerie involviert oder will jemand uns aus dem Tal ekeln?)

31.05              Ein Traktor wird entwendet. Schilder werden mit der Verankerung in den Weiher geworfen

01.06              Wieder dasselbe Spiel mit dem Traktor.

02.06              Figuren der Grotte werden zerstört. Schwäne werden aus der Umzäunung vertrieben. Von Seiten der Gendarmerie und der Einwohnerschaft keine Hilfe.

09.06/

11.06 45.       Ordentliche Generalversammlung der GDS in Hildesheim.

                        Gartenbesuche: Klaus Kaiser – Imker Jaeschke, wo wir den Honigbaum Euodia kennenlernten - Garten Elbrächter – ebenfalls Imker – Botanischer Garten in Braunschweig (Herr Baeske) – Flohmarkt – Garten Lange (15 km vor Braunschweig) – Chefgärtner Schneider empfing uns im Botanischen Garten von Marburg.

18.06              Fest vun der Natur – 1. Fest beim Naturschutzzentrum Haus vun der Natur – AAT organisiert Busfahrten in den Botanischen Garten Weidendall.

25.06              Greng Schoul Nr. 51 Wanderung ab Kautenbach – Schüttburg – Vannar – Flügelginster

02.07              Greng Schoul Nr. 52 Eschdorf – Kreiewee – Eschduerferwee – Hungerboesch – Dirbech – Eschdorf-Insenborn

16.07              Sommerfest im Weidendall – Visite guidée auf dem Lehrpfad Weidendall

30.07              Greng Schoul Nr.54 – Esch an der Alzette – Grenz – Hiehl – Barnurgerstrasse – Ellergronn –

08.08              Greng Schoul Nr.55 – Mersch – Park (wir beschlissen Namenschilder an den Bäumen anzubringen)  – Bildchen – Freiheitsstatue Dreibueren

                        Greng Schoul Nr 56 – Gilsdorf – Broderbour – (Gilsdorfer Stein) – Mousbierg – Clemenshaff – Jongeboesch – Schieren.

10.09              Teichbepflanzung beim Haus vun der Natur

                        Anschaffung eines PC – Windows 6.0

17.09              Greng Schoul Nr. 57 – Saarland – Herr Haffner  - Rotenbachtal – Bergen – Naturpark Saar/Hunsrück – Schusterhannesbruch – Privatgarten von Marlys und Günter Schmitt.

14.11.            1. Stammtischgespräch – Blumenkörbe – Tröge

15.12.            Diavortrag im HVN – Teil II Kanada West.

                        Greng Schoul Nr 60. Rocade de Bonnevoie – Montée de la Pétrusse – Maierchen – Keibierg – Schloss Mansfeld – Fort Thüngen – Kanounenhiewel

 

1996

 

12.01              Diavortrag  - 16. Studienreise – Deutschland – Polen Teil I

23.01              Videovortrag - 17. Studienreise – Roger Feipel - China

09.02              Diavortrag – 16. Studienreise – Deutschland – Polen Teil II

13.02              Diavortrag – 17. Studienreise – Teil I China

20.02              Diavortrag – 17. Studienreise – Teil II China

27.02              Diavortrag – 17- Studienreise – Teil III China

08.03              4. Stammtischgespräch – Bilder aus besuchten Gärten - GDS 1992 - Coburg 1993 - Bad Schmiedeberg – 1994 Konstanz - 1995 – Hildesheim

12.03              Diavortrag – Nicolas Rollinger – Wasser- und Uferpflanzen am Gardeweiher

19.03              Diavortrag – Jules Tibolt – Naturschutz am Gardeweiher

30.03              24. Generalversammlung im Restaurant Mierscherbierg.

45 Teilnehmer.

                        NATURA- Plakette geht an Robert Lanners und

                        Nicolas Rollinger

                        Diavortrag Hawaii – Marco Franzen

                        Laurent Schley erhält ein Subsid für seine wissenschaftliche Arbeit betreffend die selten gewordene Geburtshelferkröte auf den Balearen.

02.04              Staminet Nr 5 . Englische Gärten  Video und Diaprojektion

15.04              Provisorische Froschzaun beim Haus vun der Natur

21.04              GDS SAAR – Friedhofsgärtnerei – Führung Heinz Fries

28.04              Greng Schoul Nr.63 Goebelsmühle – Feischterhaff – Schlindermanderscheid – Dirbach

07.05              Greng Schoul -  Botanischer Garten der UNI Saarbrücken. Führung Dr. W. Stein

11.05              Greng Schoul  - Satellitenstation in Betzdorf – Führung Emile Bernardin.

16.05              Greng Schoul Nr.64 - Alpiner Garten von Herrn Pitsch im Spanischen Niersbach/Eifel

02.06              NATURA Grengen Zuch – Naturpark Obersauer –Greng Schoul Nr. 65 -  Winseler – Teefabrik – Kerzenfabrik – Tuchfabrik

04.06              18. Studienreise – Dänemark – Norddeutschland

09.06              46. Jahrestagung der GDS in Hamburg

16.06              Fest vun der Natur – Kockelscheuer

16.06              GDS – SAAR Rosengarten Michler – Kleinblittersdorf

20.06              Greng Schoul Nr. 66 - Uni Saarbrücken – Prof. Dr. H. Becker – Arzneipflanzen

23.06              Greng Schoul Nr. 67 – Orchideen - Montenach

01.07              19. Studienreise  durch englische Gärten

21.07              Sommerfest im Weidendall

28.07              Greng Schoul Nr.68 – Schiefergruben in Martelingen

03.08              Greng Schoul  – Uni Saarbrücken – Einheimische und Fremdländische Wasserpflanzen – Gärtnermeister Weicherding. Sporen von Osmunda regalis erhalten.

04.08              Studienreise – Wildkräuter sammeln und kulinarisch zubereiten

04.08              Greng Schoul Nr 69 – Wanderung in Küntzig – Bofferdinger Moor

06.09              Dänische Gartenfreunde im Weidendall. Privatgarten Emile Becker

13.10              Greng Schoul Nr. 73 – Dippach – Holzem  - Dippacher Weihern

 

 

1997

 

07.01              AAT – Staminet – Video- die schönsten Gärten der Welt III Teil

21.01              AAT – Staminet - Diavortrag mit Bildern von diesem VEGA Experiment

28.01              AAT – Staminet – Video – Pelargonien

22.02              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbrücken – Lebensstrategien in tropischen Wäldern – Dipl. Biologin Frau Dr. M.  Rosinski

01.03              Obstbaumschnitt – Jules Tibolt

04.03              AAT – Staminet – Video – Hängekörbe- Fensterbänke und Container

09.03              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbrücken

                        Nutzpflanzen aus tropischen und subtropischen Regionen

24.03              Diavortrag im HVN – IRIS – Gisela Dathe und Herr von Heidwolff

26.03              Ausstellung über die Pflanzengattung IRIS

25.03              Diavortrag – Landschaften und Pflanzen in den Wüstengebieten der USA – Gisela Dathe

29.03              25. Generalversammlung der AAT  in Mersch – Mierscherbierg.

                        Naturaplakette an Felix Hausemer und Emile Becker

                        Medaille Prof. Klein an Felix Hausemer

                        Die Goldene Klein-Medaille ging an Alphonse Hollman – Nicolas Rollinger – Centre d’Accueil et de Solidarité – Weidendall Broschüre – „Parc Tony Neuman“ erscheint im März als Nr. 53 des Heckefräsch

07.04              Diavortrag im HVN – Fauna und Flora der Falklandinseln – Ursula Mc. Hardy

08.04              Diavortrag im HVN – Neuseeländerpflanzen am Naturstandort und in Kultur – Ursula Mc. Hardy

26.04              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbrücken

                        Frühjahrsblüher – Realschullehrer R. Peters.

26.04              EATA (European Aqua-Terra Association) in Luxemburg gegründet.

08.05              Greng Schoul – Heinrich Johann Nepomuk von CRANTZ – Roodt – Ansembourg – Meisenburg – Mandelbach – Fischbach Schmiede

09.05              Diavortrag François Couplan – Wildpflanzenküche

10.05              Atelier Wildpflanzenküche mit François Couplan

11.05              Greng Schoul - Atelier Wildpflanzenküche mit François Couplan

16.05              Porte ouverte bei Reinhold Pitsch in Niersbach/Eifel

23.05              Ausstellung Botanischer Garten Saarbrücken – Moose

25.05              Greng Schoul Nr. 75 Kayler Poteau – Erzbaugebiete – Garten Becker

31.05              GDS – Internationale Blumenausstellung in Schifflingen

05.06              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbrücken – Klettergehölze

08.06              Greng Schoul Nr. 76 – Lasauvage – Tillesberg – Fond de Gras – Roudenhaff – Lasauvge

14.06              Päonienausstellung in Finkenrech Saarland

15.06              Fest vun der Natur

20.06              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbrücken – Pflanzenwelt der Kanarischen Iseln

22.06              Greng Schoul Nr. 77 – Krebszüchterei in Saargemuines – Botanischer Garten Col de Saverne

28.06              Porte ouverte bei Marlys und Günter Schmitt Haustadt

06.07              Summerfest im Weidendall

 

04.07/

10.7                47. Jahrestagung der GDS in Würzburg

                        Studienreise Nr 21 – Wilhelma – Botanischer Garten Würzburg - Veitshöchheim- Weihenstephan – Botanischer Garten in München – Zoo in Basel – Botanischer Garten der Universität Nancy

20.07              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbücken – Von Pol zu Pol . – Prof Dr. H. D. Zinsmeister

20.07              Greng Schoul Nr. 78 – Fort Hackenberg Maginotlinie

26.07              Porte ouverte bei Nicolas Rollinger

27.07              Greng Schoul Nr. 79               - Lultzhausen – Stausee – Kaundorf – Nothum - PirmInuskapelle

02.08              Porte ouverte bei Henri Regenwetter

09.08              Porte ouverte bei Nicolas Houllard

26.08              Porte ouverte bei Norbert Schortgen

02.09              Porte ouverte bei Théo Schaul

07.09              Greng Schoul Nr. 80 – Altrier

13.09              Porte ouverte bei Annette Hemmerling

20.09              Porte ouverte bei François Stein

24.09              Greng Schoul – Botanischer Garten Saarbrücken – Renaturierungsprojekt in Magdalna

27.09              Porte ouverte bei Alphonse Hoffmann

28.09              Greng Schoul Nr. 81 – Orchideenbetrieb Schronen in Dasburg – Kunstwerkstatt in Niederprüm.

04.10              Greng Schoul – Vortrag in Finkenrech – Hörsch – Clematis in Verbindung mit Stauden.

11.10              Greng Schoul - Botanischer Garten in Saarbrücken – Pilze im Botanischen Garten

23./26/10      Greng Schoul Botanischer Garten Saarbrücken – Einheimische Orchideen – Vorträge und Ausstellung

Oktober         Die Pflanzen der Heimat – Jubiläumsbroschüre als Nr.55 des Heckefräsch

15.11              Journée de l’arbre beim HVN

29.11              Offizielle Eröffnung der AAT Bibliothek

30.11              Adventsbasar (wurde nicht immer im Kalender erwähnt)

10/13.12       Bücher und Zeitschriftenantiquariat

16.12              Bauerntag beim HVN

 

 

1998

 

13.01              Staminet – Der ideale Wassergarten

13.02              Staminet – Englische Gärten

04.03              Naturschutzzentrum Nettesheim

28.03              26. Generalversammlung in Mersch

                        Naturaplakette an Marc Parries

                        Naturaplakette an Schortgen Norbert

                        Naturaplakette an Charles Kolmesch

                        Edmond Klein-Medaille an Théo und Lotty Schaul

                        Und Henriette und Norbert Schortgen

                        13 Mitglieder erhielten die Goldene Treuenadel der AAT

                        Vorschau auf eine geplante Studienreise nach Thailand

März               Heckefräsch Nr 58 – Jubiläumsnummer – 25 Jahre AAT

                        Heckefräsch Nr. 59 – Sonderbeilage „Sichtung der Stauden – Wasserrand und Wasser“ – Prof. Dr. Josef Sieber

                       

Heckefräsch Nr. 60 – Sonder - Publikation „Der Eisenhut“ „Schweizer Staudengärten“ .

 

26.04              Greng Schoul Nr. 82 Narzissenblüte – Lorblumen –

03.05              Greng Schoul Nr. 83 – Frühlingswanderung Parc Neuman

10.05              Greng Schoul Nr. 84 – Musée des Mines Rumelange

21.05              Greng Schoul Nr. 85 – Auf den Spuren des Klöppelkrich

21./24.05      Aquarienausstellung in Lüttich

07.06              Greng Schoul Nr 86 – (Grengen Zuch) Ourtal

14.06              Greng Schoul Nr.87 – Naturschutzgebiet Prinzenberg

21.06              Fest vun der Natur

27.06              Jahrestagung der GDS in Aachen mit Zusatzprogramm

28.06              Arboretum in Bokrijk

                        Privatgarten Patricia von Rosmalen

                        Privatgärten Ber Slangen – Boga Elsloo – Gärtnerei Bastin – Gofers und Nys – Ineke Greve

29./9.7           22. Studienreise – Schottland  (GDS – Mitglieder nehmen  teil)

05.07              Porte ouverte bei Roovers

12.07              Greng Schoul Nr 88 – Sommerwanderung Parc Neuman

07.09              Greng Schoul Nr 89 – Herbstwanderung Parc Neuman

09.11              Adventsbasar im HVN

 

1999

 

10.01              Greng Schoul Nr. 90 – Winterwanderung Parc Neuman

29.01              Greng Schoul Botanischer Garten Saarbrücken – „Blütenzauber“ dreidimensionale Bilder

15.02              Farnreproduktion durch Sporenaussaat

02.03              Greng Schoul Botanischer Garten Saarbrücken – Heil- und Giftpflanzen

27.03              27. Jahrestagung in Mierscherbierg

                        Naturaplakette an Charles Roovers und Théo Lingerer

                        Raymond Heidt , René Meyer.

                        Klein Medaille an Raymond Heidt

                        Verdienstmedaille Klein an Dr. Henri Hosch , Bernard Roderes , Robert Lanners, René Meyers

                        Diashow – Reise nach Bali – Jules Tibolt

                        Studienreise Schottland - HR

23.04              Greng Schoul Botanischer Garten Saarbrücken – Einheimische Frühjahrsblüher

01.05              Home Page der AAT in Betrieb genommen

01.05              Greng Schoul Nr 91 – Frühjahrswanderung im Parc Neuman – 32 Teilnehmer.

                        Weinprobe im Winzerbetrieb Gloden

02/02/10       Porte ouverte in 34 Gärten

13.06              Greng Schoul  zusammen mit Naturalistes und Natura – Manternacher Fels – Lehrpfad Pierre Moes – Weinbergrenaturierung -

27.05              Greng Schoul Botanischer Garten Saarbrücken – Unsere Einheimischen Bäume

30.05              Greng Schoul Nr 92 Saarland – Orchideenwanderung in Gersheim.

96.06              Grengen Zuch

10./14.06      Jahrestagung GDS – Bad Urach

12.06              Greng Schoul Nr. 93– Moersdorf – Deiwelskopp – Givenich

12./13.06      Greng Schoul GDS Saar – Finkenrech – Päonienblüte

19.06              Wir trauern um Nicolas Rollinger

20.06              Fest vun der Natur

27.06              Summerfest im Weidendall

04.07              Greng Schoul Nr.94 – Niederanven – Aarnescht

11.07              Greng Schoul Nr.95 – Sommerwanderung im Parc Neuman

                        Porte ouverte  Roovers

31.07.            Greng Schoul Nr.96 Jardin Botanique du Montet – Confiserie des Hautes Vosges

08.08              Greng Schoul Nr.97 – GDS Saar – Schwemmlingen – Karnivoren Gärtnerei Klein.

13.08              Greng Schoul Nr. 98 Botanischer Garten Saarbrücken – Gewürzpflanzen aus aller Welt

16.09              Greng Schoul Nr. 99 Botanischer Garten Saarbrücken – Raffinierte Ideen zur Samenverbreitung im Pflanzenreich

26.09              Greng Schoul Nr. 100 – Herbstwanderung im Parc Neuman

                        Besichtigung der Botanischen Anlage imWeidendall

24.10.            Kürbisfest beim Haus vun der Natur

13.11              Dag vum Bam.

 

2000

                Das ganze Jahr ist geprägt durch permanente Arbeiten im Botanischen Garten.

02.02.            Welttag der Feuchtgebiete - Baggerweiheren in Remerschen – Ministerium und Gemeinde und AAT besprechen Naturschutzgebiet Haff Remich

11.02              Robert Thorn erhält den Preis „Hëllef fir t’Natur“

91.03              Videovortrag Gisela Dahte – Studienreise nach Thailand (1998)

26.03              28 Generalversammlung – Restaurant – Brasserie  A Schwall’s Bertrange

                        Expräsident Regenwetter wird von der Versammlung zum Ehrenpräsident gewählt. Mady Molitor übernimmt die Funktion der Präsidentin

                        Diashow – Studienreise Schottland

Naturaplakette an

Josée Mersch

Gilbert Folschette

Dr. Klein Medaille an: Pia Houllard - Rosenberg

M. et Mme. Gilbert Hofmann und Charles Roovers

 06.04             Diavortrag Jules Tibolt – Der Gartenteich

16.04              Porte ouvert Emile Becker

19.04              Diavortrag „Japanische Gärten“

01.05/01.10  Porte ouverte  in 34 Gärten

14.05              Greng Schoul En Dag an der Natur – Gilbert Weber führt durch Manternach

15.05              Diavortrag Ursula Mc .Hardy – Gegenüberstellung der Flora der beiden Inseln Lanzarote und La Gomera.

23/26.05       Chelsea Flowershow Private Englandfahrt von Henri Regenwetter.

16.05              Diavortrag Ursula Mc. Hardy – Blüten und Insekten Makroaufnahmen

04.06              Grengen Zuch – Greng Schoul Wanderung durch die Haute Fagne – Lengler – Monschau

17.06              Schweizer Gesellschaft der Staudenfreunde reist durch Europa

18.06              Fest vun der Natur

18.06              GSS – bei Charles Roovers

19.06              GSS – im Weidendall

24.06              GSS – Garten Regenwetter  

25.06                    Summerfest im Weidendall

02.07              Greng Schoul - Besuch in der Gärtnerei Becker – Park Leer – Gilbert Folschette

08.07              GDS Besuch – Sybille Zimmermann mit 20 Pflanzenfreunden  ihrer Regional Gruppe Mannheim/Ludwigshafen

15.07              Offizieller Abschied von Präsident Regenwetter – 43 Gäste waren der Einladung gefolgt. Sie fand im Garten statt.

03.08              Jury Mitglieder der AAT nehmen jedes Jahr teil am Wettbewerb des Ministerium für Tourismus und delegiert von Natura. Kantone Clervaux , Wiltz, Vianden und Diekirch.

23/30.08       Jahrestagung der GDS in Erfurt

16.09              Greng Schoul – Mit Delphine Remich nach Mélin bei Wavre – Fête des Plantes

15.10                    2. Kürbisfest beim HVN – mit Wettbewerb

11.11.            Dag vum Bam – Erlen und ein Sorbus terminalis wird beim Weiher gepflanzt

 

 

2001

 

05.01             Goldene Regulus  wird verliehen an Henri Regenwetter“ für seine Naturschutzarbeiten

10.01              Ministerium für Tourismus organisiert die Preisverleihung für den Wettbewerb „Schein Dierfer a Stied“ in Stolzemburg

07.02              Diavortrag über italienische Renaissance-Gärten mit ICOMOS Luxemburg

24.03              29. Generalversammlung der AAT in Schwall’s

                        Diavortrag – Privatreise England – Wales – Schottland – Kanalinsel Wight.

                        Naturaplakette an Herrn und Frau Jean Juncker – Frau Eliane Krips – Marco Franzen – Frau Odette Ludovicy

                        Papa Klein Medaille an Bernard Hermesdorf

01/01.10       Porte ouverte bei 35 Mitgliedern

20.05              GDS Saarland – Porte ouverte bei Herr Pitsch und Frau Fuchmeier

25.05              Erinnerungsskulptur an Néckel Rollinger im Weidendall eingeweiht

26/03.06       Mit den Schweizer GSS – Studienreise durch Venetien – Friaul – Istrien

06.06              Greng Schoul – Orchideenwanderung in Moersdorf

10.06              Grengen Zuch nach Cochem – verschiedene Touren werden angeboten AAT wählt Tour 6

17.06              Fest vun der Natur

24.06              Summerfest im Weidendall

24.06              Grengen Schoul GDS Saarland – Gärten in Tünsdorf,  Borg, Perl, Schengen und Nennig (Gärten ohne Grenzen)

01.07              Greng Schoul – Naturreservat Albert Hopp – Griechten. Das Reservat habe wir mit Rat und Tat sowie auch mit Geldspenden und Pflanzenlieferungen unterstützt.

15.07              Greng Schoul – GDS Saar – Rosengarten Zweibrücken

29.07              Greng Schoul – Antimon-Mine in Goesdorf – Naturlehrpfad  Heiderscheidergrund

15/16.09       GDS Jahrestagung in Naumburg

14.10              III Kürbisfest bei Haus vun der Natur – Wiederum wird beschlossen eine Aktion zu schließen aus Mangel an Interesse. Unterdessen wird das Kürbisfest landesweit zum Selbstläufer.

10.11              Dag vum Bam beim HVN – Die AAT pflanzen moor Birken und Sumpfzypressen –

11.11.            Bauerntag beim Haus vun der Natur (wurde zum Nachfolger des Kürbisfestes)

09.12              Das Jahr des Benevolats – Ausstellung auf Kirchberg unter der Leitung von Mady Molitor – Kollektiv Haus vun der Natur.

2002

 

Januar   „Goldener Regulus 2001“ für Mady Molitor.

 

Mit dem Goldenen Regulus  werden im Haus vun der Natur, zu Beginn eines Neuen Jahres, verdienstvolle Mitarbeiter des Hauses ausgezeichnet. Minister Charles Goerens  und Staatssekretär  Eugen Berger überreichten Mady Molitor ein herrliches Blumengebinde sowie den Goldenen Regulus. Über 60 Vertreter von anderen Vereinigung nahmen an diesem schlichten Festakt teil, zu welchem Frantz Charles Müller, Präsident der Gesellschaft Haus vun der Natur, die hoch belobigende Laudatio hielt. Minister Charles Goerens umriss in seiner Ansprach auch die viel versprechenden Aussichten auf einen höheren Stellenwert des Natur- und Umweltschutzes in der Gesellschaft. 

 

Regulus regulus ist der wissenschaftliche Namen dieses zu den kleinsten Vögel Europas zählenden Wintergoldhähnchen (d) – Roitelet huppé (f) – Dommen Déck (l).

Seine lebhafte Kopfzeichnung ist auffallend schön. Der nadelfeine Schnabel ist geeignet um die Samen aus den Tannenzapfen zu picken. Sein sehr kurzer Schwanz ist auffallend und der sehr hohe Gesang, ein auf- und absteigendes Wispern,  ist nur noch für Leute mit feinem, intaktem Gehör vernehmbar.

 

***

 

Hier muss hervorgehoben werden wie erschreckend es für die Führungsleute einer Vereinigung geworden ist, weil einst zufriedene und treue Vereins-Mitglieder, radikal ihre Zugehörigkeit zu ihren ehemaligen Naturschutzgesellschaften abbrechen und dies nicht einmal in fein manierlicher Weise. 

 

Die Idealisten, besonders unter den Naturschützern, die einst die Gesellschaften aufbauten und belebten, sind am Aussterben, was man auch in anderen Vereinigungen feststellen muss. Es entwickelt sich ein bedauerlicher Trend. Der Nachwuchs bleibt aus. Ich sehe darin ein frappantes Spiegelbild der inneren Gesinnung, die wie ein Virus unsere Konsum - Gesellschaft befallen hat. Immer wieder kommt bei unseren diesbezüglichen Nachforschungen zum Ausdruck, dass es dem ehemaligen Mitglied keineswegs noch daran gelegen ist die selbstlosen Leistungen des Vereins zu unterstützen. Kurioserweise  zeigt es sich, dass auf einmal alle eigenen Bedürfnisse gestillt zu sein scheinen und man sich als zahlendes Mitglied keinerlei persönliche Vorteile mehr erwartet. Dieser Wandel ist brutal und es bleibt zu hoffen, dass die in diesem Jahr, meines Erachtens viel zu spät, angelaufene Einsicht und Anerkennung des Volontariats nicht gerade in dem Moment eingesetzt hat, wo diese edle Gesinnung immer weniger warmherzige, hilfsbereite Menschen erfasst. Ich wünschte mir dass sich bald wieder ein Gleichgewicht einstellt, andernfalls die immer rauer werdenden Umgangsformen  in der Gesellschaft nichts Gutes ahnen lassen.

 

Umso mehr müssen besondere Leistungen geehrt werden, umso wertvoller sind Auszeichnungen geworden. Doch in einer übersättigten Gesellschaft schwinden auch die Wertvorstellungen für solche Ehrerbietungen immer mehr.

 

Mady Molitor gehört zu den Pionieren der 70iger Jahre. Sie ist seither auch in den AAT tätig, mit einer sonderbaren Ausdauer, aber auch in vielen uns nicht allen bekannten Vereinigungen. Sie hat beratendes Talent und springt helfend ein wenn Mangel am Mann ist.

 

Ich will  hier Ihre  hervorragende Mitarbeit im Vorstand unserer Gesellschaft mit einigen Bildern pointieren. Es sei aber betont, dass Sie sich nicht allein um den Aufschwung unserer Gesellschaft ganz besonders verdient gemacht hat.

 

 

Mady Molitor ist seit 1973, bei der ersten Generalversammlung der AAT in Born, als Mitglied eingeschrieben. Eine ihrer ersten Dienstleistungen bei den AAT waren am 24. März 1974 die Führung des Vorstandes durch die  Fischzüchterei des Staates in Lintgen.

 

Ich habe anschließend einige Bilder aus meinem Archiv  zusammengestellt um einigermaßen zu dokumentieren, wie und wo sich im Laufe der Jahre  Mady Molitor bei den AAT immer wieder engagiert gezeigt hat, bis sie im Jahre 2000 den Präsidentenposten übernahm.

 

Henri Regenwetter

Ehrenpräsident der AAT.

 

Begleittext zu den aRcHiv Bildern von 1 – 14 (Grüne Ziffern sind maßgebend).

 

Bild 1 - 1974

Am Steinrausch in Düdelingen begannen die AAT -  Studien am Objekt (Save the village pond) Die frisch gebackene Biologin Mady Molitor leitete über das ganze Jahr hindurch die Untersuchungen an diesem (unter dem Rangierbahnhof verschwundenen) Gewässer. Vorne im Bild sieht man den heute bekannten Wissenschaftler Pol Diederich der unter Ihrer Leitung die ersten vielversprechenden Gehversuche in Richtung botanische Wissenschaft machte.

 

Bild 2 – 1974

Unter der wissenschaftlichen Führung von Mady Molitor fanden regelmäßig Tümpeltouren statt. Dabei lernten die Teilnehmer natürliches Fischfutter, wie Mückenlarven, Hüpferlinge und Wasserflöhe kennen, aber auch alle ständig wechselnden physikalischen Faktoren eines Naturtümpels.

 

Bild 3 – 1990

Anlässlich der Jahrestagung der deutschen Gesellschaft der Staudenfreunde (e.V.), mit über 150 angereisten Teilnehmern, die von den AAT in Luxemburg im Parc - Hotel organisiert war, wurde auch die Naturaplakette überreicht. Dabei wurde das von den AAT in einer schönen Broschüre zusammengefasste Reglement vorgestellt. Mady Molitor leitete die Public Relations.

 

Bild 4 – 1989

Anlässlich einer AAT - Studienfahrt in den Botanischen Garten der Universität Nancy, auf den Haut Chitelet, gab es anschließend eine Orchideenwanderung bis zur Fermette du Kastelberg.

 

Bild 5 - 1983

Zu gerne hätten die AAT sich im alten Klosterbering von Mariental eingenistet, um dort unter herrlichen Voraussetzungen das Wunschziel weiter zu verfolgen. Einen mittelalterlichen Garten anlegen und die vielen Gewässer zu Studien- und Reproduktionszwecken nutzen. Mady Molitor hielt in diesen Gemäuern ein Seminar ab über die einheimischen Fischarten.

 

Bilder 6 + 7 + 8 - /  1990 - 1991

Mit behördlicher Genehmigung versuchten die AAT alsdann im Weidendall und in verschiedenen privaten Gartenteichen den einst einheimische Edelkrebs nach zu ziehen um ihn wieder einzubürgern. Dazu führte uns eine Studienfahrt in eine Edelkrebszüchterei im benachbarten Ausland.

 

Bild  9 -  1995

In Ihrer Eigenschaft als Vorstandsmitglied von ICOMOS Luxemburg organisierte Mady Vorträge und eine interessante Studienfahrt durch private (normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugängliche) Gärten im nahen belgischen Grenzgebiet.

 

Bild 10 – 1998

Vizepräsident Prof. Bernard Roderes überreicht Mady Molitor die Ehrennadel für 25 jährige Mitgliedschaft in den AAT.

 

Bild 11 – 1998

Dankbare Begeisterung unseres Gründungsmitgliedes und Ehrenpräsidenten Michel Kirpach geht aus diesem herzlichen Schnappschuss hervor.

 

Bild 12  - 1997

Das 25 Jubiläumsjahr der AAT ward gekrönt durch eine bisher nie da gewesene Irisausstellung in Schifflingen. Eine Glanzleistung des AAT – Vorstandes in Zusammenarbeit mit vielen Mitgliedern. Die dabei sehr behilflichen Damen wurden geleitet von Mady Molitor.

 

Bild 13 – 14  / 1994

Anlässlich unserer Studienreise nach Polen, erlebten wir vorab eine herrliche Führung durch den Schlosspark von Klein Glieneke, der von Peter Joseph Lenné gestaltet wurde. In Posen war es uns gegönnt im Palmearnia poznanska das unschätzbare Herbarium von Samenpflanzen aus Afrika zu bewundern.

 

Bilder von der Überreichung des Dommen Déck

 

27.02                    Diavortrag Carmen Dams – Gärten in und um Paris

23.03              30 Jahrestagung der AAT – Brasserie A Schwall’s

                        Naturaplakette an Frantz Charles Müller

                        Herrn und Frau Dan Sponville

                        Herrn und Frau Jean-Paul Ley Kolmesch

                        Edmond Klein médaille an

                        Henri Petry

                        Dr. François Gratia

                        Diashow – H.R. zeigt Bilder von der Studienreise mit den Schweizer GSS nach Norditalien

12.04              Diavortrag von Wolfgang Dathe – Neuseeland

20.05              Endlich siegt die Tugend: Das lang geforderte „Globale Denken“ läuft an.

                        EEN DAG AN DER NATUR, unter der Schirmherrschaft des Ministers für Umwelt und aller Mitgliedervereine des Haus vun der Natur geht zum ersten Mal über die Bühne und wird zum Selbstläufer.

                        Endlich ist Schluss mit dem „Kleine Welt Geist – oder der Kleinkrämerei „Chasse gardée“

20.05              Greng Schoul – Wanderung Cornelysmillen mit Gilbert Weber

24.05/

28.05              GDS Saar – Pflanzen und Kulturreise nach Prag – Pruhonice – Brünn

02.06              Grengen Zuch

07.06              20 jähriges Bestehen Naturfrënn Kaerjheng

08.06              Greng Schoul – Wanderung rundum Bettembourg – Förster Victor François

16.06              Fest vun der Natur – beim Haus vun der Natur Lac de Lindres – Lothringen

30.06              Porte ouverte Cité Jardinière du Rollingergrund

30.06              Porte ouverte bei Jeannine Sponville

06.07              Greng Schoul – Wanderung entlang der Attert – Ell - Park – Emile Mayrisch

07./13.07      Wildpflanzenlehrgang im Wallis mit François Couplan. Bericht im Heckefräsch 75/76.

 

                        Feuersbrunst im Centre de l’Oseraie – Weidendall.

                        Das Aus für unsern Botanischen Garten bahnt sich an. Das Haus ist unbewohnbar geworden. Die Hilfe der Bewohner bleibt aus.

                        (Heute 2013 befindet sich dort ein Hotel)

 

13.07/

15.07              Floriade Haarlem

21.07              Summerfest im Weidendall

28.07              Greng Schoul – Wanderung Hochfels – Bungrefer Millen – Bauschleiden Mühle

10.08              Jahrestagung der GDS in Gelnhausen

15.09              Porte ouverte bei Frau Mersch

25.10              Konferenz Giele Botte – Françoise Rollinger – A Rousen

 

                       

Froschzaunaktion am Haus vun der Natur erlebt die Krönung ihres Jahre langen Einsatzes. Seit 1975 haben wir uns landesweit eingesetzt. Nur einige versprengte Gruppierungen waren behilflich die Schieflage in Punkto Naturschutz zurecht zu biegen.  Der letzte Zaun wurde von der Straßenbauverwaltung fest und für viele Jahre wertvoll installiert.

 

2003

 

Notiz – Beim Wechsel des Präsidenten und nach dessen Herzoperation schrumpften dessen Tätigkeiten, sowohl bei den Redaktionsarbeiten, als auch bei den Bildberichten. Die Nachfolger sind nun gefragt.

 

14/16.03       Messehalle – Ausstellung auf Jardirêve

19.03              AAT – ICOMOS – Gärten, Parks und Landschaft in Südengland, Werner Wrede Gartenarchitekt

22.03              31 Generalversammlung – A Schwall’s

                        Naturaplakette an

                        Reckinger - Thill

                        Marc Schmit

                        Claude Vion

                        Prof. Edmond Klein Medaille Bronze

                        Jean Nau

                        Prof. Edmond Klein Medaille en Vermeil

                        Delphine u. Jos Remiche

                        Alice u. Gilbert Weber

                        Tanja Agosta zeigt die neue Homepage der AAT:

                        Reportage von Anny Fixmer – Lehrgang Wildpflanzen in der Schweiz

21.04              Porte ouverte Becker Emile

21.05              Wasseranlage mit Wasservögel – Hüls de Jong

18.05              Porte ouverte Reckinger - Thill

01.06              Grengen Zuch – Wanderung Kelsbach

25.06              Greng Schoul – Wanderung Giele Botter

26.06              II Europäisch Oppen Gardepärtchen

29.06              Porte ouverte Frankard – Müller

                        Pia Houllard

06.07              Greng Schoul – Obere Petrus

16/17.08       53 Jahrestagung der GDS in Münster

21.09              Greng Schoul – Parc de Merl

08.11              Tag des Baumes  - Ein Speierling wird beim Haus vun der Natur gepflanzt.

01.12              Unsere Vereinszeitschrift Nr.79-80 beginnt eine neue farbige Seite aufzuschlagen. Gärten unserer Mitglieder werden vorgestellt. Alle Reportagen in Farbe. Super!

 

2004

 

19./21.03      Ausstellung Jardirêve - Kirchberg

27.03              32 Generalversammlung Restaurant Incontournable – Bertrange

                        Weidendall wird zum Debakel

                        Naturaplakette an

                        Restaurant la Bergerie

                        Rita Streitz

                        Kleinmedaille in Bronze

                        Anny Fixmer

                        Jean Junker

Paula Verdun

                        Kleinmedaille en Vermeil an

                        Tit Mannon

                        Diaprojektion von Henri Regenwetter – Schottland.

01.05/

01.10              Porte ouverte bei unsern Mitgliedern

02.05              Greng Schoul – Maria Laach – Gärtnerei - und Vulkaneifel – Lavabombe Wartgesberg – Wallenborn

08.05              Marianne MAJERUS veröffentlich und signiert „Jardins secrets de Londres“

 09.05             Porte ouverte – Raymond Heidt

20.05              Greng Schoul – Naturschutzzone „Wisig“ an der belgischen Grenze – Marc Schoellen erläutert das Schloss und Park Colpach

12.06              Porte ouverte – Rita Streitz

20.06              Fest vun der Natur – Familjegaard  - Großherzog Henri pflanzte einen Baum

23.06              Greng Schoul – Malmédy  - Staudengärtnerei Frédéric Gabriel – Bütgenbach – Herba Sana /Wundergarten  und die Laboratorien „Ortis“.

27.06              Porte ouverte

                        Charles Roovers  - Dieter Lingerer – Lauri Rollinger -

04.07              Porte ouverte Jeannine Sponville

                        Greng Schoul – Ellergronn

                        Greng Schoul – Klosegrendchen – Arboretum auf Kirchberg – Führung Thierry Helminger

03/05/09       Jahrestagung der Staudenfreunde in Bad Krozingen

                        Staudengärtnerei Gräfin Zeppelin

                        Kurpark in Bad Krozingen

                        Le Jardin de Berchigranges

Forstliche Versuchsanstalt Lilienthal am Kaiserstuhl – Fautz /

Die Gärten – Landhaus Ettenbühl      

07.11              Dag vum Bam – Eine Manna-Esch wurde im Familjegaard gepflanzt.

08.11              Dag vum Bam – Pépinière Jules Gillen aus Tandel liefert eine neu Buche für das Haus vun der Natur.

24.11.            Pia Houllard hat uns verlassen.

11/12.09       Salon du Jardin auf Kockelscheuer – die AAT beteiligen sich zum ersten Mal

 

2005

 

26.01              Michel Kirpach hat uns verlassen – Gründungsmitglied und Ehrenpräsident seit 10.september 1974.

11.03/13       Stand bei Jardirêve auf Kirchberg      

16.04              33.Ordentliche Jahrestagung am Haus vun der Natur

                        Naturaplakette an

                        Marty Hoffmann

                        Anne Trigatti

                        Robert Thorn erhält die Edmond Klein Medaille en Vermeil

Diavortrag Marco Franzen – Aktivitätsretrospektive

08.05              Porte ouverte bei Frau Anne Trigatti

21.05              Greng Schoul – Mersch und Umgegend

                        Porte ouverte bei Familie Feyder

                        Porte ouverte bei Marco Schank

                        Porte ouverte im Gaard um Titzebierg

05.06              Grengen Zuch – Gerolstein Führung Karlheinz Böffchen – Burg Lissingen im Tal der Kyll.

12.06              Greng Schoul – Botanischer Garten – Col de Saverne – Plan incliné – Auberge de la Forêt in Lettenbach – Botanischer Garten in Strasbourg

19.06              Fest vun der Natur

02.07              Porte ouverte beim Carmen in Hobscheid

03.07              Porte ouverte bei Familie Schumacher

03.07              Marie -Jeanne Schumacher

 

                        AAT SOS – Josy Remiche spendet Hilfe in vielen Gärten – Kockelscheuer – Knapphoscheid – Dudelange – Dalheim – Rodange – Bascharage – Hobscheid – Monnerich – Düdelingen – Berdorf – Berdorf – Reuland – Prettingen – Befort

 

16/18.09       55 Ordentliche Jahrestagung der GDS in Falkenrehde – Potsdam

                        Gartenbesuche Näser – Karl Foerster – Waldgarten Brauer -  Bundessortenamt in Marquardt – Wittenberg – Cecilienhof – Wörlitz – Muskau – Dresden

02.10              Greng Schoul – Klosegrendchen – Arboretum auf Kirchberg – Führung Thierry Helminger II

28.11.            Mady Molitor hat uns verlassen. (siehe HF Nr 89) – Jeannine Sponville übernimmt den Posten als Präsidentin.

10.12              Dag vum Bam – Speierlinge müssen ersetz werden. Diesmal erfolgt die Pflanzung in gut präparierte Erde mit einem Wildtierverbissgitter umgeben. Dies Pflanzung wurde durch die AAT vorgenommen.

 

2006

 

                        26.01.                         Videovortrag von Wolfgang Dathe – West-Australien

10/12.03       Jardirêve – Ausstellungshalle Kirchberg. Wir verteilen Luftballons an die Kinder

08.04                    AAT- Generalversammlung im Haus vun der Natur.

                        Naturaplakette an

                        Feyder, Nospelt

                        Nilles, Heffingen

Die Papa Klein Medaille Bronze ging an

Familie Girtgen Düdelingen und

Familie Schram aus Berburg

Papa Klein Medaille en Vermeil

Frantz Charles Müller

                        Diavortrag Anny Fixmer – Hollandreise

                        Die AAT zählen 474 Mitglieder.

                        Porte ouverte 2006

07.05              Greng Schoul – Wanderung zu Schifflingen  2. Teil Konscht am Bösch

21.05              Greng Schoul – Wanderung rundum Mersch  mit dem lokalen Förster

24.06              3. Internationale Tag der offenen Gartentür

                        Teilnehmer und besuchte Gärten

                        Nicolas Hoffmann Larochette

                        Marco Schank Eschdorf

                        Maja Devetak

                        Familie Rippinger Insenborn

                        Gärtnerei Carmen Goedert,  Hoscheid

                        Familie Nilles Heffingen

                        Emile Antony Wasserbillig

                        Familie Maas in Weiler -la- Tour

                        Gilbert Folschette in Leudelange

                        Annie Thill, Kleinbettingen

                        Gartenbesuch Feyder Nospelt

14.05              Greng Schoul – Edelkrebszüchterei Frankenhausen in Sarreguemines – Le Jardin de Callune /Ban le Sept              

28.05              Greng Schoul – Park Reimerwee auf Kirchberg

04.06              Grengen Zuch – Naturpark Our

18.06              Fest vun der Natur

23.06              Greng Schoul – Römervilla in Borg – Türkismühle - Garten der Sinne – Werner Freund und seine Wölfe. – Schloss Malbrouch – Rodemack  / Festung

09.07              Greng Schoul – Grünanlagen der Gemeinde Sassenheim – Schloss Sanem – Paakebierg – Privatgarten Rene Meyers (Gärtner der Gemeinde) - Galgebierg in Zolver

25.07              Internationaler Tag der Offenen Gartentür

01./05.08      Studienreise in die Niederlande – Burgers Zoo – Garten Mien Ruys - Ada Hofman – Botanischer Garten Utrecht – Gärtnerei Piet Oudorf – Kastel Twickel – Gartenzentrum Naturagart

Einstellung der jahrelang gelaufenen Samensammelaktion.

04.10              Einweihung des Familjengaart beim  Haus vun der Natur

11.11.            Dag vum Bam – Die AAT pflanzen einen Corylus colurna – Baumhasel. Wildschweine durchwühlen den Familiengarten.

 

                        2007

31.03                    35 - AAT – Jahrestagung in Bertrange – Incontournable

                              Naturaplakette an „Haus vun der Natur“

                              Goldene Nadeln an treue Mitglieder

                              Prof. Dr. Edmond Klein en Vermeil

                              Anny Fixmer  und Nico Hoffmann

15.04                    Greng Schoul – Arboretum Kalmthout (Antwerpen)

13.05                    Greng Schoul – Minièresbunn – Fond de Gras – Lasauvage

22.05/02.06  Studienreise – Donaudelta Rumänien – Ausführlicher und letzter von mir verfasster Reisebericht im Heckefräsch 95/96

03.06              Grengen Zuch – Greng Schoul Nr 137 (wie man wohl festgestellt hat, wurde ab der 100. Greng Schoul, nicht mehr nummeriert, weil die Bezeichnung nicht mehr konsequent eingehalten wurde und in den Annalen nach Datum verwässerte.) Jardin Botanique Université de Nancy

17.06                    Fest vun der Natur

24.06              4. Offene Gartenpforte International. Wieder tauchen schöne, neue Gärten auf:

                        Jean Elter, Kirchberg; Familie Wolter - Bourkel, Sandweiler; François Stein, Ernzen; Familie Schumann, Fischbach; Familie Brosius, Schoos; Familie van der Horst, Schoos; Familie Heinen, Schoos; Familie Jacobsen, Schoos; Familie Koch, Schoos; Familie Majerus, Schoos, Angelsberg; Familie Zuidberg,Angelsberg; Familie Bissen Angelsberg; Familie Kugener, Angelsberg; Familie Franssen, Angelsberg; Familie Karier, Angelsberg; Familie Malget, Angelsberg, Familie Weis-Bruno, Angelsberg; Familie Damgé, Angelsberg, Familie Kirtz, Angelsberg

08.07              Porte ouverte bei Monique und Marc Laroche – Reeff in Bergem

                        Porte ouverte bei Michel Faltz, Cents.

 

 (Es muss hier leider erwähnt werden, dass die Redakteure immer wieder vergessen, dass der Leser wissen will wo und wann der Besuch stattgefunden hat. Dem Chroniker würde damit die Arbeit wesentlich erleichtert,) 

 

23/26.08       Jahrestagung der GDS in Hamburg. Marco Franzen berichtet über den Zusatzprogramm.

                        Besuchte Gärten: Familie Woytas in Oststeinbek, Frau Hohmann in Lohbrügge; Ellegast in Oetjesdorf, Niemax in Tangstedt, Dahliengarten in Altona, Botanischer Garten in Kleinflottbek; Stadt und Hafenrundfahrt; Garten Witte in Grosshansdorf; Ann in Ahrensburg; Renneberg in Hamburg; Arboretum Ellerhoop - Thiensen; Jürgens in Quickborn; Walsrode;

14.09/16.09  Ökofoire auf Kirchberg

16.09                    Porte ouverte bei Marco Schank

10.11                    Dag vum Bam.